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AW: Problem der Schnittempfindlichkeit wird überschatzt.
Wir reden jetzt über Schnittempfindlichkeit eines Spielers durch zu griffige Beläge, oder? Unter der Schnittempfindlichkeit von Bällen kann ich mir nämlich nichts vorstellen.
Dem Belag ist egal um welche Achse sich der Ball dreht, wenn er auf Unterschnitt reagiert, reagiert er auch auf Oberschnitt, genauso, wie er nicht nur auf eine Art Seitschnitt reagiert und auf die andere nicht. Ist er griffiger, "nimmt" er den Spin "besser an", was eher zu einem unkontrollierten Wegspringen führt, als bei einem weniger griffigen oder gar glatten Belag.
Unter Schnittempfindlichkeit verstehe ich, dass man bei einem Schupfball oder einem Schuss auf einen effetreichen Ball weniger Kontrolle durch die (zu) griffige Oberfläche hat. Bei einem schnittempfindlichen Belag "verspringt" der Ball bei passiven Schlägen leichter als bei einem gleich schnellen, gleich weichen, gleich katapultigen, aber weniger griffigen Belag. Die Kontrolle setzt sich sicher aus Griffigkeit der Oberfläche (und damit Schnittempfindlichkeit), Tempo und Katapult zusammen.
Ein ungriffiger, aber katapultiger Belag (z.B. abgespielter dünner Desto F3) kann deshalb sicher weniger schnittempfindlich sein als ein sehr griffiger Belag mit viel weniger Katapult (z.b. dünner Tenergy). Das schließt sich nicht aus.
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