Zitat:
Zitat von Haubitze
Das ist richtig. Ich kenne die Gegebenheiten nicht aber vielleicht wird man nach der Vorrunde dann schlauer sein. Ich schätze aber Satteldorf nicht so ein wie manch andere Vereine die so was in den letzten Jahren schon fast professionel betrieben haben auf Bezirksebene und auch überregional.
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Ich möchte klarstellen, dass ich eine Aufstellung mit Möß und Lutsch in der Zweiten nicht kritisiert, sondern nur angezweifelt habe. Ich bin sogar der Meinung, dass es das gute Recht der Satteldorfer wäre, so aufzustellen, wenn sie mit einem dann regelgerechten Sperrvermerk leben könnten - aus diesem Grund und der damit verbundenen deutlichen Schwächung der Ersten halte ich es nur nicht für wahrscheinlich.
Meines Erachtens ist es nicht nur legal, sondern durchaus legitim, derartige Überlegungen anzustellen, wenn es die Regeln erlauben und für den Verein vorteilhaft ist. Seltsam wird das erst, wenn z.B. fast jedes Wochenende Spiele eines Vereins verlegt werden, um das praktisch vollständige Spielen eines Spielers in zwei Teams zu ermöglichen.
Die häufige Verlegerei (aus oftmals unglaublichen Gründen - noch stärker im Jugendbereich) ist eine "Krankheit" unseres Sports, die es so, z.B. im Fußball, niemals geben würde.
Dazu gehört auch, dass sich Schiedsrichter im Tischtennis oft für "falsch abgehängte" Handtücher oder Hosen interessieren, die ein bisschen über die Knie gehen - nicht jedoch z.B. für offenkundig falsche Aufschläge, mit denen sich der Betreffende bewusst Vorteile verschafft (ich denke beispielsweise an einen bekannten Heinrieter Routinier).
Wenn das dann jemand kritisiert, ist auch noch der Kritiker "der Dumme", der den Spießer-Stempel bekommt.
Zur Klarstellung: ich respektiere Schiedsrichter in jeder Sportart (und akzeptiere auch menschliche Fehlentscheidungen) - im Tischtennis halte ich aber in den Amateurklassen ein generelles Umdenken für nötig.