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Natürlich gibt es immer wieder mal gute Gründe, ein Spiel zu verlegen. Ich denke aber, daß das zu häufig und oft wegen unangemessener Gründe geschieht - und zwar unabhängig von der Spielklasse.
Eine Zumutung ist es für mich, wenige Tage vor der Begegnung anzurufen, weil ein Spieler fehlt. Das bedeutet für den Mannschaftsführer mindestens 5 Telefonate (falls er alle seine Mitspieler sofort erwischt), und dann kann der Letzte vielleicht nicht - also alles nochmal von vorn. Und dann auch noch potentielle Besucher informieren, die Presse etc? Und das alles nur, weil der fehlende Spieler unbedingt ein Konzert besuchen muß (alles schon erlebt!) oder ähnliche Verhinderungsgründe hat? Nein danke.
Ein zugegeben etwas unpassender Vergleich: verlegt Real Madrid ein Spiel, weil Zidane Silberhochzeit hat? Oder eine Nummer kleiner, kennt man das von einem x-beliebigen Kreisklassenverein im Fußball, zu dem auch nur 20 Zuschauer kommen?
Meiner Meinung nach ist es eben Pech für ein Team, wenn ein Spieler andere Prioritäten setzt. Damit die komplette gegnerische Mannschaft plus Umgebung zu belästigen, finde ich rücksichtslos.
Wie gesagt, es gibt viele Anlässe, die Spielverlegungen rechtfertigen. Aber viele, besonders auch im Nachwuchsbereich, machen sich die Sache zu leicht.
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