Moin,
... toller Thread

.
Meine Meinung ist, dass beides für den "Flatterball" verantwortlich ist:
1) Die Wahrnehmung und
2) Die Aerodynamik.
Ist es denn nicht so, dass die Bälle bei unterschiedlichen NA-Belägen unterschiedlich "flattern"?
Was ich aber sehr bemerkenswert aus eigener Erfahrung finde:
Selbst spiele ja NA. Und die Gegner "beschweren" sich hinterher, wie eklig der Ball flattert. Und aus
meiner Perspektive flattert der Ball
nicht, wenn ich ihn rüberschupfe oder blocke. Bei eigener NA-Abwehr auf gegnerische Schlagspins (Bälle, die eher wenig Spin haben), nehme ich schon eine ganz "eigene" Flugbahn wahr: Der Ball segelt richtig.
Aber: Wenn ich jemanden meinen Schläger in die Hand drücke, dann merke ich regelrecht, wie der Ball in beiden Fällen "flattert". (Igitt

)
Fazit für mich: 75% Wahrnehmung, 25% Aerodynamik für den Flattereffekt.
Mighty: Super Beitrag! Nun ist mir endlich klar, weswegen bei rotationsreichen Topspins die Ballkurve dermaßen stark abknickt, dass der Ball "plötzlich" steil nach unten fällt. Zuerst bleibt der Ball oben (wird durch die Rotation nach oben gehalten), dann kehrt sich der Magnuseffekt um, so dass der Ball regelrecht nach unten gezogen wird, weil er auf die kritische Geschwindigkeit abgesunken ist.