Zitat:
Original geschrieben von Andy SCB
@A.Rendler
Genau das dachte ich auch immer, doch dann wurde ich eines besseren belehrt, das ist auch der Grund warum die ganze Sache mir auch nicht mehr so viel Spaß macht. Es stimmt, alles was Du sagst stimmt, das war von mir auch mehr ironisch gemeint. Wenn die Kinder so gut sind das sie irgendeinem Kader angehören, dann ist es ebend nicht mehr so. All das, was ich dort ironisch aufgezählt habe, das bekommen die Kinder dort vermittelt. Es ist auch wirklich so, und das ist auch nicht abwertend gemeint. Es stimmt, wenn Du so gut werden willst wie Timo Boll muss es so sein. Aber das sind nicht die Bedingungen unter denen es mir Spaß macht Trainer zu sein, jedenfalls nicht Vereinstrainer. Ich bin doch nicht der Bimbo für irgend einen Kadertrainer !
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Andy, du siehst es natürlich aufgrund der jüngsten Erfahrungen extrem negativ; ich glaube, daß sich sowohl Spitzensport als auch Breitenarbeit auf hohem Niveau verbinden lassen.
Wir versuchen in Seelze, sowohl Spitzensport zu bieten (mit der Konsequenz, daß uns ab und zu Spieler verlassen werden) und gleichzeitig mit stabilen Jugendmannschaften etwas für den Verein zu tun. Ich glaube, daß der Verein auch von den Spielern profitiert, die besser werden, denn sie standen den anderen lange als Trainingspartner zur Verfügung. Wenn dann noch die Trennung ohne Streß erfolgt, ist die Chance ziemlich groß, daß sie später zurückkommen.
Aktuell sind einige sehr gute B-und C- Schüler zu uns gewechselt; Sie ziehen die "eigenen" Spieler mit und verbessern so das Gesamtniveau, und wenn Sie es nicht ganz nach vorne schaffen, können Sie ebenfalls für den Verein wichtig werden.
Nochmal zu deinem Timo Boll-Zitat: Auch wenn ein Spieler nur seine persönliche Leistungsgrenze austesten will und der eigene Verein diese Möglichkeit nicht bietet, muß er wechseln, egal ob die Leistungsgrenze Bezirksoberliga ist und der Verein Kreisklassenniveau hat oder der Verein Bezirksliga spielt und die Leistungsgrenze halt im Bereich Regionalliga liegt, um beim eigenen Beispiel zu bleiben.
Also, locker bleiben und nicht anfangen, die Jugendlichen zu begrenzen oder die Trainingsarbeit ganz einstellen, der Tischtennissport braucht Trainer wie dich.
Auf Dauer wird der SC Bettmar mit Sicherheit von seiner Jugendarbeit profitieren, genau wie die anderen in der Niedersachsenliga vertretenen Vereine (um sich mal wieder an das Thema anzunähern

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@A. Rendler: Um deine Beiträge genau zu verstehen, muß ich sie glaub ich noch ein paarmal lesen. Das Bild von der Eizelle, die die Nachwuchsspieler kompensiert, wird mich noch den ganzen Abend beschäftigen...
Gruß aus Seelze
Ingo