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Vereinstrainer - Kadertrainer
@A. Rendler: Ich finde es immer wieder bedenklich, wenn ein Gegensatz konstruiert wird. Es muß - im Gegenteil - zum Wohle des Tischtennissports eine enge Zusammenarbeit geben. Wenn man, wie Du, den Landestrainern pauschal das psychologische Geschick abspricht, mit Kindern umzugehen (obwohl du das bei deiner Änderung deines Beitrags schon etwas relativiert hast), muß man schon bedenken, unter welchen Voraussetzungen ein Landestrainer seinen Beruf ausübt.
Die Zielrichtung einer Kaderarbeit natürlich eine ganz andere als die eines Vereinstrainers, denn der Erfolg eines Landestrainers wird ganz schlicht an Ergebnissen bemessen, die seine Schützlinge bei Deutschen Meisterschaften erzielen (und zwar nur bei Deutschen, schon die Norddeutsche Ebene ist da vollkommen uninteressant). Da vom Erfolg eines Trainers nicht zuletzt sein Job abhängig ist, muß er natürlich anders vorgehen und nach reinen Leistungskriterien entscheiden; dabei werden zwangsläufig immer wieder unzufriedene Spieler, Eltern und Vereinstrainer "verursacht", die es natürlich anders (und vor allem immer besser) wissen.
Ich finde sicherlich auch nicht alles toll, was beim TTVN passiert, aber wenn man sich über den Hintergrund, daß dort Leistungssport betrieben wird, Gedanken macht, versteht man die Entscheidungen der Trainer dort oft besser.
So viel nochmal dazu.
Gruß aus Seelze
Ingo
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