Zitat:
Zitat von Blindschütze
Hmmm...ich bin mir nicht sicher, was du mir damit sagen willst, aber um sicher zu gehen, dass ich nicht missverstanden werde, mach ich mal deutlich, warum ich den Link gepostet habe
Ab Abschnitt 1.1 des Textes wird erklärt, dass wir unsere Außenwelt als Konstrukt wahrnehmen und unsere Sinne diese nicht 1:1 abbilden.
In meinen Augen eine sehr schöne Erklärung dafür, dass der eine glaubt Flatterbälle wahrzunehmen und der nächste glaubt eine völlig normale Flugkurve gesehen zu haben.
Mir persönlich begegnen die sog. Flatterbälle übrigens sehr selten (und so gut wie niemals öfter als einmal pro Spieler+Noppe) , aber ich spiele auch oft gegen unterschiedliche Noppenspieler.
Grüße vom Blindschützen
|
Um auch nochmal sicherzugehen, erkläre ich auch nochmal mit anderen Worten, was ich meine. Der blinde Fleck ist ein Bereich des Auges, an dem wir nichts sehen können. Für diesen Bereich gibt es dann auch keine optischen Wahrnehmungsfunktionen, über die wir hier aber sprechen. Ich kann auch nicht soweit nach hinten sehen, wie ein Pferd, das ein deutlich größeres Gesichtsfeld hat, kann ich damit einen Flatterball besser erklären? Somit fand ich ein bloßes Verweisen auf den Wikipedia-Artikel eher irritierend als klärend. Falls Du das als Beispiel meintest für die Interpolationsfähigkeit des Gehirns (Lücke des blinden Flecks wird durch Umgebung "aufgefüllt"), wie im genannten Artikel, gebe ich Dir recht und verstehe dann auch, warum Du es benutzt hast.
Zum Versuch in Abschnitt 1.1 des Textes - ich habe es letztendlich aufgeben müssen, mit dem geschlossenen linken Auge zu fixieren (siehe Bildunterschrift), mit dem offenen rechten ging es dann ganz gut.
In bezug auf das Erkennen einer Rotation beim Tischtennis ist der Stroboskopeffekt wohl bedeutsamer als Beispiel als der blinde Fleck, Farbwahrnehmung in der Dämmerung, Gesichtsfeldeinschränkungen usw.