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AW: 1. Topspin kommt, dann nichts mehr...
Das Problem aus meiner Erfahrung (ich arbeite im Vergleich zu CT mehr mit Anfängern):
Spieler, die mehr mit "Armschwung" statt mit ausreichend Unterarmbeschleunigung eröffnen (bzw. den ersten TS ziehen), nehmen beim Ausschwung oft das rechte Bein sehr weit nach vorne, manchmal so weit, dass die rechte Hüfte Tischkontakt hat. Kommt der Punkt. ist es egal. Wenn aber der TS wieder in die VH geblockt wird, fehlt die Zeit, um das rechte Bein wieder dahin zu bringen, wo es zum Nachziehen gebraucht wird. Besser wäre aus meiner Sicht, die unterstützende Drehung um die Körper-Hochachse nicht mit den Füßen, sondern mit der Hüfte auszuführen. Dann ist man schneller wieder für den nächsten Topspin, der ja meist höher angesetzt wird, bereit. Wobei der zweite TS eigentlich damit beginnt, dass man dessen Notwendigkeit mental einplant und nicht den Punkt schon bei der Eröffnung kassieren will.
Ich glaube auch nicht, dass sich jemand an der "Hindernis-Bank" verletzen wird (ich mache das aber anders), wenn man seine Motorik beherrscht. Im Gegenteil: ich habe Verletzungen dieser Art ausschließlich bei Spielern erlebt, die nach der Eröffnung den Schläger zu tief halten und dann von einem kurzen Ball überrascht werden.
Ich versuche, meine Spieler dazu zu erziehen, den Schläger IMMER über Tischniveau zu halten und erst dann tiefer auszuholen, wenn der ankommende US-Ball mit Sicherheit lang genug ist. (Den ganz kleinen sage ich immer, dass der Schläger den Ball sehen können muss, das begreifen die)
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Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht
Geändert von klugscheisser (07.07.2010 um 07:22 Uhr)
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