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Vor dem Spiel galt ja die Parole: >>Schon sooo viel erreicht - alles, was nun
noch kommt, ist Zugabe. Deshalb wird die Mannschaft auch befreit und
beschwingt aufspielen... und so weiter und so fort...<<
Pustekuchen.
Leider war die erste Halbzeit heute eine der schwächsten, die jemals
ein alemannisches Team in einer WM-Endrunde abgeliefert hat. In der
Defensive noch ganz okay; vom Mittelfeld aufwärts jedoch ein ähnliches
Fehlpassfestival wie in den von Nacki & Co. bereits beschworenen - und
von den verzückten Medien hierzulande wohlwollend ignorierten - kritischen
Minuten gegen Argentinien vor der erlösenden 2:0-Führung.
Und natürlich liegen die Gründe vor allem im mentalen Bereich. Immerhin
hatte im Interview auch der gute Löwi die Worte "anfangs zu ängstlich
und verkrampft" in den Mund genommen.
Hätten - beim Stande von 0:0 - vermeintliche Schlüsselspieler wie Özil
oder Podolski Lockerheit, Herz und Nerven zum Beispiel eines Thomas
Müller, wäre möglicherweise mehr rausgesprungen.
Andererseits: Verwertet Puyol bereits seine Kopfballchance in der ersten
Halbzeit, kann's gegen solch einen Gegner auch schon mal schnell ein
deftiges 0:3 oder 1:4 geben, gelle....
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