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In der Vergangenheit wurde ein Teil der Lockerheit und
Unbekümmertheit auf dem Platz auch der diskreten Arbeit
im Hintergrund von Dr. Hans-Dieter Hermann zugeschrieben:
www.zeit.de/sport-newsticker/2010/7/7/252626xml
Dennoch sprach wie gehabt selbst Löw gestern davon, in der ersten
Halbzeit deutlich zu ängstlich und verkrampft nach vorne gespielt
zu haben.
In der Abwehr wurden die Bälle erobert - beim Spiel nach vorn fehlte
dann aber die Ruhe, der Überblick, der sichere Pass etc. So oft wie
sich zum Beispiel ein Ösil gestern die Pille zu weit vorgelegt hat, dies
war eindeutig dem Nervenkostüm geschuldet.
Und jetzt einfach nur bei einigen von verständlicher internationaler
Unerfahrenheit zu sprechen, ist zu einfach. Schließlich ist das
Team im Laufe des Turniers zusammen- und an den Gegnern ge-
wachsen; und bestandene Stresssituationen bauen in der Regel
weiter auf.
Irgendwie ist da die positive Energie gestern falsch geflossen.
Würde zumindest der Zen-Berater sagen...