Zitat:
Zitat von Peter Igel
weil man damit ein funktionierendes System, die PKV, aushebeln würde.
Die Kunden sind zufrieden, sorgen SELBST vor und stützen das Gesundheitssystem über die Grenzen der PKV hinaus.
Wäre doch paradox, wenn man das "abwickeln" würde.
In meinen Augen ein billiger Versuch, an das Geld der PKV zu kommen.
Und das unter dem (pseudo-)populistischen Deckmantel der "sozialen Gerechtigkeit".
"Wir sitzen alle in einem Boot" (um nicht zu sagen "Pool")
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Da springst Du aber sehr kurz.
Deiner Ansicht folgend wechseln also alle halbwegs gut verdienenden, Gesunden in die PKV. Dass die dann funktioniert ist logisch.
Übrig bleibt die GKV mit den Armen und Kranken.
Was machst Du nun mit denen ?
Dass die Finanzierung der notwendigen Leistungen da dann nicht mehr funktionieren kann ist klar.
Es bleiben exakt zwei Möglichkeiten:
1. Arme haben keine oder allenfalls eine schlechte Versorgung
2. Die Versorgung wird über Steuern sichergestellt, die in die GKV fließen. Da die Steuereinnahmen aktuell schon nicht ausreichen, müssen dafür also die Steuern erhöht werden. Wer zahlt das dann ? Du !
Aus diesem Grund möchte die FDP (sorry, aber gesundheitspolitisch sind das halt absolute Extremisten) das über die 1.Möglichkeit lösen. Herunterfahren der leistungen für gesetzlich Versicherte. Das nennt man dann Wahlfreiheit, weil klar ist, dass die Armen ohnehin keine Wahl haben werden.