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AW: nach 28 Jahren evtl. auf Material umsteigen?
Wenn dir der gegnerische Schnitt Probleme bereitet, dann solltest du vlt. mal den ABS ausprobieren. Du musst dich zwar umstellen, aber danach wirst nicht mehr du sondern deine Gegner fluchen.
Ich hatte genau das gleiche Problem wie du (nur ein paar Klassen höher): Ich hatte keine großartige Stärke und war gegen "Krökelspiel" extrem anfällig.
Ich hab mir dann auf die Rückhand eine GLN gemacht und verbesserte mich schlagartig um 3 Klassen. Gegen die "Krökelspieler" hab ich damit auch keine Probleme mehr gehabt und gewann all solche Spiele. Die Umstellung hat bei mir glücklicherweise nur ein halbes Jahr gedauert - dann konnte ich alle Noppenschläge.
Nun sind die GLN ja nicht mehr erlaubt, daher bleibt nur der ABS, der denselben Effekt hat, nur dass man sich eben wieder umstellen muss - das ist aber nicht das Problem.
Meine Theorie für erfolgreiches TT (ohne den Trainingsaufwand eines Timo Boll) lautet seitdem:
Wenn du keine besondere Stärke hast, gehst du in der Masse unter und hast keine großen Chancen, besser zu werden - außer mit Training, Training, Training und sehr viel Spielerfahrung.
Wenn du allerdings eine Besonderheit hast, die für Gegner ungewöhnlich ist, sei es ein Anti oder eine Noppe, und du damit verstehst umzugehen, dann sehen deine Chancen weit besser aus.
Denn Tischtennis ist Automatismus! Und wenn du ein ungewöhnliches Spiel hast, dann greifen die Automatismen und Gewohnheiten der Gegner nicht mehr - es sei denn, sie kennen dein oder dieses Spiel. Und wenn Automatismen bzw. Gewohnheiten nicht mehr funktionieren, dann passieren Fehler. Und durch diese Fehler der Gegner gewinnst du dann deine Spiele. Denn deine Gewohnheiten (wenn du irgendwann sicher mit Material bist) funktionieren, da du öfter gegen "normale" Spieler spielen wirst als die gegen dich.
Geändert von LingLing (12.07.2010 um 18:00 Uhr)
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