Ich würde allen Beteiligten anraten diese absolut unnötige (ich nenne sie mal) "Diskussion" einzustellen, da es langsam aber sicher ins Off-Topic abgleitet. Mittlerweile hat man sich so weit vom eigentlichen Thema dieses Threats (zur Erinnerung: Thomas Keinath) entfernt bzw. nutzt eben diesen (T.K.) um sein Ego aufzupolieren oder latente Paranoia bezüglich der eigenen Spielstärke, Technik oder auch Attraktivität des Spielstils auszuleben. Die Fronten der "eisenharten Verteidiger" des Spitzenspielers um den es hier geht weichen ebenso wenig von ihrer Meinung ab wie die jungen "aggresiven Angreifer", für die der Reiz des Spitzentischtennis wohl mehr in der Länge der Ballwechsel bei möglichst großer Distanz zum Tisch liegt; dass es eben noch mehr gibt als bloßes Tempogebolze und technisch möglichst "saubere" (was immer das jetzt auch heißen mag) Topspins gibt, wird wohl oft vergessen.
Um jetzt aber mal wieder was zum Thema zu verfassen: Ich denke, dass eine Persönlichkeit wie T.K. dem Tischtennissport in Deutschland ungemein zuträglich ist. Ob seine Art zu spielen nun für den einzelnen ansprechend ist oder nicht, muss man wie immer selbst entscheiden; es ist und bleibt eine individuelle Angelegenheit und entbehrt daher jeglicher Diskussion und Kritik.
Fakt ist jedoch, dass seine Art mit Menschen bzw. den Tischtennisfans umzugehen seinesgleichen sucht. Letzte Saison beim Bundesligaspiel Hanau - Plüderhausen konnte man ihn auf der Tribüne sitzend im Smalltalk mit den Zuschauern beobachten und musste fast schon staunen wie sich natürlich jemand, der zwischenzeitlich die Nr. 57 der Welt war, gibt; weit weg von irgendwelchen Starallüren oder ähnlichem.
Und das anzuerkennen, daran kommt wohl niemand so leicht vorbei

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