|
AW: Schnitt beim Aufschlag
@Klaus123 Der Grund für eine Erhöhung der Schlaggeschwindigkeit beim zusätzlichen Unterarmeinsatz ist der gleiche wie der, den Du unter Deinem Punkt 1 festgestellt hast. Der Unterarm verlängert den Hebel im günstigen Fall (... bei einer gekrümmten Schagbewegung).
Da Du aber Deine eigene (Praxis-) Erfahrung unter Punkt 2 beschrieben hast, schlage ich Dir folgende Trockenübung zur Verdeutlichung des Sachverhaltes vor:
Du imitierst eine VH-Pendel-Aufschlagbewegung (ohne Schläger), indem Du beim Ausholen den ganzen Arm nach hinten-unten ausstreckst (Ellenbogen ist deutlich weg vom Körper). Während Du jetzt die halbkreisförmige Schlagbewegung nach vorne ausführst, winkelst Du den Arm im Ellenbogen leicht an und wenn er den Körper (seitlich) berührt, fixierst Du ihn dort während Du die Schlagbewegung weiterführst bis die Hand auf der anderen Körperseite anschlägt.
Zuerst langsam ausgeführt und dann die Geschwindigkeit gesteigert, wird auf diese Weise die Hebelbedeutung des Unterarms für die Schnitterzeugung verdeutlicht.
Das das Risiko von riskanten Aufschlägen nur durch häufigstes Üben zu minimieren ist, sehe ich genauso, aber es ging ja um die Erzeugung von maximal möglichem Unterschnitt und das setzt voraus, alle dafür nötigen Einflußgrößen bis zum Äußersten auszureizen. (Übungshalber!)
|