Zitat:
Original geschrieben von Jaskula
Seh' ich durchaus ein, zumal genügend motivierte zur Verfügung stehen würden. Das Problem ist nur, daß die Möglichkeit jederzeit jeden entlassen zu können bei der momentan agierenden, extrem verantwortungsbewußt handelnden Managergarde binnen kürzester Zeit zur Implementierung des amerikanischen Hire and Fire -Systems führen würde.
Ein gangbarer Weg als Einigung zwischen sturen Gewerkschaftern und ebenso sturen Arbeitgebervertretern scheint zur Zeit kaum möglich.
Letztlich kann aber jedes Unternehmen nur erfolgreich sein, wenn es Aufträge hat. Sind diese nicht vorhanden, nützen weder Steuererleichterungen noch der Wegfall des Kündigungsschutzes (dieser Wegfall vernichtet Arbeitsplätze und schafft keine wie von Spaß-Guido immer behauptet - wodurch der Konsum weiter sinkt mangels Möglichkeit) etwas.
Im übrigen fördert das exzessive Anheben der Vorstandsgehälter (oder der Geschäftsführerbezüge) auch weder die Motivation der wieder mal leer ausgehenden Belegschaft noch den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.
Raffgierige Chefetage ist m.E. mindestens so tödlich wie unmotivierte Mitarbeiter.
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Volle Zustimmung!
Anmerkung: Raffgierige Chefetagen gibt es nach meinem Eindruck insbesondere da, wo der "Chef" ein kurz- bis mittelfristiges Ziel hat. Und das trifft weniger auf den Mittelstand den auf große Kapitalgesellschaften zu. Stichwort: Rationalisieren + Tantieme erhöhen

Aber man kann's halt schlecht verallgemeinern - schwarze Scharfe gibts überall genug ... !!!