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Grüß Gott schön,
Das mit den vergebenen 2:0-Satzführungen auf eigene Arroganz zurückzuführen, ist für mich in den meisten Fällen die wirkliche Arroganz - vollständige Selbstüberschätzung, die den Einfluß des Gegners auf den Spielausgang ignoriert.
Realistisch gesehen ist es doch so, daß man bei den kurzen Sätzen und erst recht mit 0:2-Satzrückstand nur dann 3 Sätze am Stück gewinnen kann, wenn man seinem Gegenüber wirklich deutlich überlegen ist - ergo war halt der Gegner (und nicht man selbst) in den ersten beiden Sätzen arrogant oder hat sich ein bißchen dumm angestellt, aber dann die Verhältnisse gerade gerückt.
Unter halbwegs gleichwertigen Gegnern ist eine 2:0-Führung praktisch schon der Sieg, ein Comeback des Gegners mit 3 Sätzen am Stück funktioniert bei dieser Konstellation nur an Weihnachten oder wenn man Angst vor dem Gewinnen hat.
Gruß, Galatin
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