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Alt 19.08.2010, 09:28
JarodRussell JarodRussell ist offline
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Zitat:
Zitat von Nullinger Beitrag anzeigen
Die Einstellung ist für mich durchaus nachvollziehbar - ich habe genauso gedacht. Aber könntest Du Deine Kinder im Moment noch nicht ernähren und ihnen ein gutes Leben bieten? Wieviel Geld braucht man dafür?
Ist eben die Frage, was man ihnen unbedingt alles bieten möchte.
Mir geht es sicher nicht schlecht, aber ob das reicht ? Es würde sicher gehen, aber das hat in meinen Augen nichts mit einem guten Leben zu tun. Ich wäre unglücklich, weil ich sicher auf vieles verzichten müsste und ich wäre nochmal unglücklicher, weil ich einem Kind nicht das bieten kann, was ich möchte. Hinzu kommt eben, dass ich mein Leben einfach noch lange nicht so geregelt führen möchte, wie es dann nötig wäre. Ich will die Freiheiten, die ich jetzt habe, noch einige Jahre geniessen und auskosten und dazu gehört für mich auch, dass ich von jetzt auf gleich sagen kann, ich mache jetzt drei Wochen Auszeit mit dem Rucksack auf dem Rücken und will in der Zeit meine Ruhe haben. Wie gesagt, ich sehe mich einfach noch lange nicht so weit, mein Leben auf Nachwuchs und Familie zu konzentrieren.

Zitat:
Aber die Unsicherheit hast Du später doch weiterhin. Du kannst doch auch nach einem erfolgreichen Start ins Berufsleben plötzlich arbeitslos werden und nichts mehr finden. Zugegebenermaßen ist es dann deutlich weniger wahrscheinlich, aber dennoch. Oder Unfälle oder was auch immer. Es gibt immer Risiken.
Natürlich hat man die, aber es ist wie Du sagst, unwahrscheinlicher, als in den ersten Berufsjahren. Diese erachte ich als sehr wichtig, wenn es darum geht, sich etwas aufzubauen.

Zitat:
Ich glaube, es ist eher eine Frage dessen, auf was man sich selbst beschränken will. Dem Kind ist es bestimmt egal, ob die Eltern mit ihm auf die Malediven fliegen oder an die Mecklenburgische Seenplatte fahren oder einfach nur Kanutouren in der eigenen Umgebung machen. Hauptsache, die Eltern sind da und kümmern sich.
Da ist wieder dieses Wort, dass ich in dem Zusammenhang nicht mag: beschränken ! Genau darum geht es mir und vielen meiner Zeitgenossen. Wenn ein Kind eine Einschränkung bedeutet, sprich nicht mit dem eigenen Lebensalltag vereinbar ist, dann werde ich sicher nicht darüber nachdenken, trotzdem eines in die Welt zu setzen. Das wäre dem Kind gegenüber hochgradig fahrlässig.

Zitat:
Da bin ich jetzt angekommen - und so langsam muss man mit 35 auch Gas geben, damit man nicht 70 ist, wenn die Kinder Abi machen.
Ich nenne das das Paradoxon des Glücks...aber die Zwickmühle ist da.
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