Das Thema „Relegationsspiele“ (der Terminus „Rele“ ist BLÖD-Zeitungs-Niveau) ist schon seit vielen Jahren ein Dauerbrenner. Hier im Forum melden sich überwiegend überzeugte Befürworter zu Wort. Ich bitte aber zu bedenken, dass die Forums-Teilnehmer in keiner Weise für sich in Anspruch nehmen können, die Mehrheit der Tischtennis-Aktiven zu repräsentieren (auch wenn einige das hin und wieder behaupten). Ich schätze die Forums-Teilnehmer eher als eine Art „positive Auslese“ von überdurchschnittlich Engagierten ein. Bei den Fachwarten (zweifellos auch überdurchschnittlich engagiert) herrscht eine gewisse Skepsis beim Thema Relegationsspiele vor.
Pro und Contra von Relegationsspielen will ich hier nicht näher erörtern. Dieses Thema wurde in den vergangenen Jahren auch hier im Forum schon öfters breitgetreten.
Mein Vorschlag an die überzeugten Befürworter wäre, weiterhin entsprechende Initiativen, Anträge etc. zu starten, allerdings auch zu akzeptieren, wenn sich keine Mehrheiten finden. Demokratie herrscht nicht nur, wenn sich die eigene Meinung durchsetzt. Wüste Verunglimpfungen von „verknöcherten Funktionären“ helfen hier wirklich nicht weiter.
Im übrigen würde es mich freuen, wenn sich einige Aktivisten bereit erklären würden, künftig als Fachwarte in der Verbandsarbeit mitzuwirken. Dann können sie nämlich wirklich Einfluss nehmen. Merkwürdigerweise herrscht erfahrungsgemäß im Vorfeld von Kreis-, Bezirks- und Verbandswahlen allerdings eher Funkstille, wenn Leute gesucht werden, die bereit sind, innerhalb der Verbandsstrukturen Verantwortung zu übernehmen. Fast so wie im richtigen Leben …