Nu sind also alle Mannschaften in die Runde eingestiegen, aber so richtig schlau sind wir wohl noch nicht. Ähnlich wie am ersten Wochenende gab es wieder erstaunliche und unerwartete Ergebnisse, auch in diesem Jahr ist wohl nichts unmöglich. Leider gab es auch eine nicht ganz so schöne Situation, die wohl fast noch eskaliert wäre. Ich denke bei aller Leidenschaft für unseren Sport spielen wir doch „nur“ in der Bezirksliga und da sollte man doch die Kirche im Dorf lassen.
Bottenhorn – Marburg 7:9: Ein Ergebnis was sicherlich auch unter normalen Umständen im Bereich des Möglichen lag. So wie ich selbst am Samstag in Lixfeld von 2 Beteiligten erfahren habe, waren die Begleitumstände, die zu diesem Ergebnis geführt haben, aber wie oben bereits angedeutet, nicht sehr schön. Gilt Tischtennis doch als eine sehr faire Sportart, wurde dies am Freitagabend in Bottenhorn vom Auslöser der ganzen Streitigkeiten jedenfalls mit Füßen getreten. Sicherlich zählt zur Fairness auch, dass ich entsprechend der Regularien spiele, hier in Bezug auf korrekte Aufschläge. Aber zum einen muss ich dann erstmal vor meiner eigenen Tür kehren, evtl. liegt dort schon genug Dreck rum. Zum anderen ist es kein Zeichen von Fairness, beim Spielstand von 9:9 im 5. Satz in der Aufschlagbewegung des Gegners zu unterbrechen, den eigenen Schiedsrichter dieses Spiels anzumachen, die kommenden beiden Aufschläge als Fehlaufschläge wegzuzählen. Zumal betroffener Spieler nun wahrlich nicht über gefährliche Aufschläge verfügt. Hier dient das ganze doch wohl eher dazu, den Gegner aus der Ruhe zu bringen, um sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen. Weiter wurde erzählt, dass gleicher Spieler dann auch in ein anderes Spiel dergestalt eingriff, dass er von außen ins Spiel reinrief und auch hier die Aufschläge reklamierte zugunsten seines Mannschaftskameraden. Mit Sicherheit sind bei weitem nicht alle Aufschläge, die so wöchentlich landauf landab produziert werden, korrekt. Aber wie oben gesagt sollte man erstmal auf sich selbst schauen. Wobei es aus meiner Sicht dabei gar nicht um korrekte Aufschläge oder nicht geht, sondern darum, durch diese Unterbrechung sich einen taktischen Vorteil zu verschaffen.
Mehr will ich hier nicht dazu sagen. Vielleicht will sich ja einer der Beteiligten selbst noch dazu äußern. Letztlich führten all diese minutenlangen Diskussionen und daraus resultierenden Anfeindungen dazu, dass Bottenhorn nach eigener Aussage letztlich das Schlußdoppel mehr oder weniger kampflos abgab – sicherlich ein etwas fader Beigeschmack für den Marburger Sieg.
Mardorf – Richtsberg 9:4: Hier lag ich ja mit meiner Einschätzung richtig, dass Mardorf in kompletter Aufstellung siegen würde. Dass es allerdings so deutlich werden würde ( 3 der 4 Punkte konnte Richtsberg sogar nur knapp im 5. Satz mit 2 Punkten Unterschied erzielen!), hatte ich dann doch nicht gedacht. Wobei Richtsberg allerdings auch auf Erik Weber verzichten musste. Damit haben sich beide Mannschaften erstmal im Mittelfeld eingefunden.
Lixfeld – Burgholz-Kirchhain 7:9: Da hatte ich doch etwas tief gestapelt mit meinem 8:8 – sorry Jungs, kommt nicht wieder vor!

Dank einer starken Mitte, einem starken Doppel 1 und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten wir die Gunst der Stunde nutzen, beim Bezirksoberligaabsteiger, der auf Secer und Manuel Schneider verzichten musste, zu siegen. Wobei Secer wohl nur wenige Spiele bestreiten wird, also auch noch andere die Chance haben werden. Leider wurden wir unsere Geburtstagsglückwünsche an Karsten Schneider nicht mehr persönlich los, da uns das Haus versperrt blieb, da Karsten wohl schon zu Bett gegangen war. Daher auf diesem Weg nachträglich noch alles Gute!!! So mussten wir den Sieg dann auf der Anzefahrer Kirmis feiern, was auch nicht weiter schlimm war.
Wetterburg – Ederbergland 9:4: Auch bei diesem Tip war ich ja nah dran. Ederbergland hat sich damit erstmal unten festgesetzt.
Soweit die Spiele dieses Wochenendes. Ich hoffe mal, dass damit auch die Negativschlagzeilen für diese Saison geschrieben sind und sich ähnliches nicht wiederholt. Vielleicht kann ja der ein oder andere was dazu von sich geben.