Ok, mein Erfahrungsbericht von gestern (wäre übrigens toll, wenn auch andere TUBE Def-Spieler hier mal was reinstellen würden - Darki??? -, damit ich mich nicht so allein fühle

):
Habe das TUBE Def gestern mit nem frischgeklebten Donic Blues Axento der Stärke 1,5 mm auf der Vorhand und nem PF 4 - C8 (genau, die Noppe, die nicht mehr hergestellt wird und dem alten Feint sehr ähnelt, aber, und das ist das entscheidende, (noch?) vom ITTF zugelassen ist!) getestet. Der angekündigte Jugendliche als Sparringspartner hatte keine Lust, gegen mich zu spielen (ja, auch so etwas gibt es!), so dass ich es gegen einen alten Hasen, den ich vor Wochenfrist 3:0, 3:0 mit dem Jie Schöpp geschlagen hatte, einsetzte.
Was soll ich sagen, ich gewann das Spiel 3:1, aber so richtig klar war die Sache nicht. Eigentlich wollte ich ja progressive Abwehr spielen (warum sonst frischkleben?), tat das auch einen Satz lang, als ich aber merkte, dass mein Gegenüber gerade gegen harte Topspins seine Stärken im Block- und Unterschnittbereich voll einsetzen konnte, ging ich wieder zu meinem geliebten "Fängerspiel" über und gewann auf diese Art und Weise letztendlich das Match, da mein Gegner jetzt das Spiel selbst machen musste, was ihm
überhaupt nicht lag.
Nun, für den Test eigentlich schade, dass gestern keine anderen Spielpartner zur Verfügung standen, nur so viel, dass man auch mit 'nem frischgeklebten Belag ganz gut furztrockene Abwehr spielen kann ...
Ok, noch ein paar Worte zum "Bringerholz", das ich ebenfalls gestern gegen den alten Hasen benutzte. Nun, damit kann man wirklich ganz gut von hinten raus agieren, aber das Holz ist tatsächlich sehr langsam, und das "Feeling" war zunächst einmal nicht vorhanden. Später, als ich mit dem alten Hasen zusammen Doppel spielte, hatten meine Bälle plötzlich die richtige Länge, die Fehlerquote ging fast gegen Null! Ob das Zufall war? Nun, weitere Trainingseinheiten werden es zeigen.
Gruß,
Jancsi