Schade, lange keine Zeit mehr für diesen Thread gehabt und einiges "verpasst"
Aber das hier würde ich doch noch ganz gerne kommentieren.
Zitat:
Zitat von Keyser Soze
Eben!
Diese durchaus entscheidende Frage wird von all den sturen Atom-Gegnern immer wieder unbeachtet gelassen. Sie konzentrieren sich einzig und allein auf die Möglichkeit, dass es übermorgen regnen könnte, machen diesen worst case zum angeblichen sicheren Ereignis, schüren damit Angst und Panik, verunsichern die arme Fliege und treiben sie damit zu unüberlegten und unsinnigen Aktionen.
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Erinnert mich an bißchen an unsere alte Nachbarin, die auf einer sehr verlassenen Straße mal einen Unfall hatte, und auf die Frage, warum sie denn einfach ohne zu gucken gefahren sei, meinte: "Wieso, da ist noch nie einer gekommen".
Gerade viele Befürworter von Atomstrom argumentieren oft v.a. ökonomisch.
Kann man auch machen, dann aber bitte alles miteinbeziehen.
Dass es irgendwann mal knallt steht absolut nicht fest.
Aber es gibt ein gewisses Risiko. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,????? Prozent wird dabei ein Schaden von ??? entstehen. Ökonomisch argumentiert müsste man den Schaden mit der Wahrscheinlichkeit multiplizieren.
Und nun mache das mal mit den zu erwartenden Schäden bei einem zugegebenermaßen unwahrscheinlichen Super-Gau ...
Ich muss mein Auto haftpflichtversichern, damit bei einem Unfall der Geschädigte/die Geschädigten nicht auf den Kosten sitzenbleiben, wenn ich sie nicht tragen kann.
Warum müssen das die Atomkraftwekrsbetreiber nicht im gleichen Maße ?
Vielleicht weil genau diese Wahrscheinlichkeit mal der zu erwartenden Schäden eine immer noch so hohe Zahl ergeben, dass das kein Versicherer machen kann ?
Oder weil eine solche Versicherung so teuer wäre, dass der Atmstrom plötzlich nicht mehr so günstig wäre ?
Bitter finde ich, dass der ein oder andere Betreiber von Atomkraftwerken auch noch daran verdient, dass jetzt tatsächlich der ein oder andere wechselt - ohne sich große Gedanken zu machen, ob dann sein Bedarf durch zusätzliche Kapazitäten aus regenerativen Energien gedeckt wird oder aus bestehenden.
Gerade am Wochenende wieder gehört: "Ich wechsel von der EWE zu Naturwatt"
Super - Naturwatt gehört der EWE. Die muss den von den Windrädern oder Biogasanlagen produzierten Strom sowieso zu einem Festbetrag abnehmen - egal, wie viele Leute nun den normalen Tarif haben oder Naturwatt.
Also freut sie sich doch über jeden "Idioten", der den teureren Naturwatt-Tarif nimmt, dann kann man sogar damit den Gewinn noch maximieren ...