Zitat:
Zitat von klugscheisser
NLP kann in der passenden Situation helfen, vor allem auch in der Satzpause.
Dieses ganze Thema ist aber viel zu komplex, um es hier in wenigen Beiträgen abzuhandeln. Es wurde ja auch schon viel dazu geschrieben.
Trotzdem mal zwei "Pillen"als Beispiel:
1. Im Wettkampf wie im Training zu spielen, kann man nicht im Training üben; das geht nur im Wettkampf. Auch wenn man halt ein paar Spiele verliert. Schwimmen lernt man nicht auf dem Trockenen, Rad fahren nicht am Simulator.
2. Angst hat man, oder man hat sie nicht. Bekämpfen kann man sie kaum, aber man kann lernen, damit umzugehen, sie als Teil von sich zu akzeptieren. Wenn man weiß, dass die Angst immer im 5. Satz kommt, kann man sich das bewusst machen und zum Beispiel die Taktik rechtzeitig umstellen. Die Angst kann dein Freund sein, nutze sie!
3., 4., 5. .....
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Danke für die vielen Tips, Klugscheisser. Kennst du eine Seite, auf denen man sich weitere holen kann? Wenngleich ich auch (beruflich gesehen) kein Fan von NLP bin, hast du eine auf TT zugeschnitten parat?
Zitat:
Zitat von satilinial
Hallo,
ich halte nichts davon, viel Druck von sich selbst beim Punktspiel zu nehmen (oder nehmen zu lassen durch Einreden von außen). Ein gesundes Maß an Druck und Wille ist mMn erforderlich, um die nötige Spannung in Ballwechseln aufzubauen. Außerdem ist der Druck nur eine Folge, nicht die Ursache.
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Na ja, mein Problem ist ja eher, daß der Druck alles andere als ein "gesundes Maß" hat. Es ist vielmehr eine Art "Grundeinstellung" bei mir geworden.
Der Druck ist natürlich ursprünglich nicht die Ursache, hat sich aber als eine Art kognitives Schema/Selbstbild mittlerweile konditioniert.
Es ist also im einzelnen Spiel m.E. schon die Grundursache für meine Nervösität und wirkt somit dann auch immer noch verstärkend, wenn ich mir dann der Nervösität bewusst werde: "oh nein, weiche Knie..."