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Alt 19.01.2001, 16:07
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Mephisto Mephisto ist offline
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Angebot und Nachfrage

Ich denke, die Verfügbarkeit von qualifizierten Trainern ist entscheidend.

Generell bin ich der Meinung, dass in Kreis- oder Bezirkskadern das untere Limit B-Lizenz sein sollte. Unterstützend können natürlich auch C-Trainer mitwirken.

Auf Verbandsebene sollten schon A- oder Diplomtrainer das Sagen haben, sie machen es schließlich hauptberuflich. Andere können natürlich unterstützen.

Ich kann mir allerdings vorstellen, dass in Regionen, wo die "Trainer-Infrastruktur" zu wünschen übrig lässt, nach dem Prinzip gehandelt wird: Besser irgendeinen Stützpunkt als gar keinen.

Ich halte es für sehr bedenklich, wenn unqualifizierte Kräfte Kindern die Grundlagen vermitteln sollen oder gar ihre individuelle Entwicklung steuern sollen. Natürlich gibt es einen Synergieeffekt. Wenn ich einen fachkundigen Trainer im Verein hätte, würde ich mir sowas aber stark überlegen. Außerdem werden solche Stützpunkte unter Verbandsebene in der Regel von Kreisen/Bezirken und Selbstbeteiligungen gesponsort. Wenn in meinem Bereich so ein Chaos zu Lasten der Kreisumlage stattfinden würde, würde ich auf dem nächsten Kreis-/Bezirkstag die verantwortlichen zur rede stellen, warum unqualifiziertes training mit allgemeinen Mitteln gefördert wird.

Wenn nur Wettkampf gespielt wird, langt eigentlich auch ein Hausmeister zum Halle auf- und zuschließen - Sinn und Zweck verfehlt! Vermutlich erfolgt auch keine Technikkorrektur.

Schnittstellenproblematik: Die Trainer müssen einfach miteinander kommunizieren und eine Lösung finden, ansonsten werden verschiedene Technikvorstellungen auf dem Rücken der Kinder ausgetragen und die entstehenden Mischformen sind für die Gesamtentwicklung kontraproduktiv.

Ich hoffe, Dein Negativbeispiel ist die Ausnahme. Ansonsten bin ich uneingeschränkt für solche Fördereinrichtungen.

[Editiert von Mephisto am 19.01.2001 um 19:35]
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