Ich will jetzt weniger spekulieren, ob er gedopt hat oder nicht. Ich habe nur zwei/drei Posts gelesen, die das Legalisieren von Doping fordern und dazu möchte ich gerne eine Gegenstimme bilden.
Wenn man Doping legalisiert hat man den Vorteil,
dass man keine Dopingkontrollen durchführen muss.
dass man (auf den ersten Blick) für Chancengleichheit sorgt.
Nun ist Sport, meines Erachtens, etwas bei dem man Hochleistungen von Menschen beobachtet und NICHT welche Pharma-Firma bessere Leistungen gebracht hat. Hat denn dann ein Sportler aus Nigeria (nichts gegen Nigeria

) die gleichen Chancen wie ein US-Sportler, der sich schon mit 16 zupumpen kann?
Wann will man denn Doping zulassen: mit 18,16,14,... und schon wieder haben wir ein rießiges Problem. Wie wirken sich dann die Mittel auf den Organismus aus? Selbst bei Blutdoping entstehen Embolien.
Nun weiter: Wenn Dopingmittel frei werden, ist der Sportler nicht mehr Entscheidungsfähig, er kann nicht mehr "frei" entscheiden, er wird Dopingmittel nehmen müssen, um PROFISportler bleiben zu können -> Das kann nicht zielführend sein!!
Also sollten solche Mittel nur freigegeben werden, wenn es mehr Vorteile als Nachteile gibt und das ist nicht der Fall, denn die Gesundheit ist eins der höchsten Güter des Menschen, das weiß jeder der eine schlimme Krankheit selbst oder an Freunden/Verwandten gesehen hat. Deshalb ist die momentane Situation mit den Kontrollen (bislang) die beste Lösung.