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Alt 24.09.2010, 16:32
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von Tackiness Beitrag anzeigen
Details zu Doping-Kontrollen in den letzten Wochen:
- auch andere deutsche Spieler wurden nach der Rückkehr aus China kontrolliert, alle negativ
- bei der EM wurde nicht kontrolliert
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1043821

«Es geht darum, wie hoch die Dosierung ist. Ich gehe davon aus, dass auch die Athleten dem Wunsch folgen und eine Haarprobe abgeben», sagte DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig. Er selbst war nicht bei dem Turnier. Er hofft, dass bei anderen Delegationsmitgliedern, zu denen drei Trainer, eine Physiotherapeutin und der Präsident gehörten, geringe Spuren gefunden werden, die auf eine Nahrungsmittel-Kontamination hindeuten. «Dies wäre dann kein Doping- Fall», argumentierte Schimmelpfennig.
Nach Angaben des Sportdirektors hat es auch bei mehreren anderen deutschen Athleten nach der Rückkehr aus China Dopingkontrollen gegeben, die alle negativ gewesen seien. Eine genaue Zahl nannte er nicht.

Wenn ich es richtig verstanden habe ist Clenbuterol im Urin nur innerhalb eines begrenzten Zeitraumes nachweisbar. Eine Haaranalyse soll hingegen nachweisen, ob jemand Clenbuterol über einen längeren Zeitraum genommen hat. Oder ist Clenbuterol im Haar generell länger nachweisbar als im Urin und es könnte somit sein, dass selbst die SpielerInnen, die nach der Reise im Urin einen negativen Befund hatten über das Haar nach so langer Zeit noch positiv geteste werden könnten?

Was, wenn dem so ist, im Falle von einer vielzahl an positiven Haaranalysen die Möglichkeit eröffnet, dass DO einen langsameren Stoffwechsel hat als die anderen gesteteten SpielerInnen, bei denen die Urinprobe negativ ausgefallen ist. Das wäre dann in der Tat ein Indiz, das für DO sprechen würde.
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