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Alt 22.07.2003, 08:14
Rincewind
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Da viele Mädchen in jungen Jahren schon sehr gut waren und alles abgeräumt haben, kommt bei ihnen meistens die Erkenntnis, das es automatisch so weiter gehen wird. Hinzu kommt, das vielen Zucker in der Allerwertesten geblasen wird, d.h. ihre guten, alten Ergebnisse werden ihnen auch später noch gutgeschrieben. Da viele andere nicht schlechter werden und mit der Zeit aufholen, sinkt dann auch die Motivation für Spiel und Training. Es folgt Stagnation. Das muss nicht sein, ist aber realistisch.

Ob wir zur Zeit einen schlechteren Jahrgang haben als früher, ist wohl nur mir einem Ja zu beantworten. Spielerinnen wie Bollmeier und Scheld fallen nicht von den Bäumen und sind Ausnahmen. Die oben genannten Spielerinnen sind in meinen Augen eher Durchschnitt. Erfolge im Jugendbereich sind schön und sollten mitgenommen werden, entscheidend ist aber was hinterher bei den Erwachsenen rumkommt. Auch die Entwicklungsmöglichkeit sind jenseits der 18 durchaus gegeben. Zu ernst sollte man es sowieso nicht nehmen, Profis werden nur die wenigsten und Spieler/innen die das schaffen können, seh ich im WTTV nicht.

Geändert von Rincewind (22.07.2003 um 08:45 Uhr)
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