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aus dem nähkästchen
jeder hersteller rüstet seine vertragsspieler mit dem besten material aus, das er aus seiner produktion gewinnen kann. verlassen beläge die produktionshallen, werden sie vorab nach qualität selektiert und finden über die vertriebspartner den weg in die sporttasche ihres helden. der rest wandert in die verkaufsregale für den gemeinen verbraucher. speziell bei belägen ist das so und das ist kein geheimnis.
bei hölzern sieht das etwas anders aus. die wahl muss der spieler da schon selbst treffen, indem er aus einer größeren anzahl hölzer das seiner meinung nach beste wählt. findet der spieler aus dem material seines vertragspartners kein passendes holz, entfernt er die griffschalen seines holzes und klebt griffschalen eines holzes seines vertragspartners drauf. auch das ist ein offenes geheimnis.
was den kleber betrifft, mischen sich viele ihre individuelle mischung selbst. ob sie dabei verbotene substanzen verwenden, vermag ich nicht zu beurteilen. aber in den seltensten fällen nimmt ein spitzenspieler dosen aus dem regal seines sponsors und klebt damit. er tunt den kleber individuell.
das ist in anderen sportarten, in denen es auf das material ankommt doch genauso. und der könig aller materialtuner ist der hackl schorsch, der saison für saison mit selbstkonstruierten schlitten ein ums andere mal in die weltspitze fährt.
dies ist übrigens eine allgemeine erläuterung zum thema material und bezieht sich auf keinen spieler im speziellen!!!
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