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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zunächstmal muss der Mann das sagen um schaden von seinem Haus abzuwenden.
Auch die Aussage "Andere Spieler habe auch bei uns im Haus gegessen und wurden nicht positiv getestet" ist argumentativ anfechtbar, wir haben ja hier schon wiedersprüchliche Aussagen zur individuellen Dauer der Nachweisbarkeit gehört.
Eventuell gibt es sogar Wechselwirkungen mit der Nahrungsaufnahme selbst, was wenn das Essen zusammen mit Alkohol/Bier für einen positiven Test sorgt, mit Cola für einen Negativen?
Interessant ist aber, das Dirk Schimmelpfennig darauf nicht verwiesen hat als er bezüglich der Thematik der "Schlamperei" beschuldigt wurde. (Franke)
Denn wenn der DTTB Hotels wählt die "Spitzensport- kompatibles" Essen garantieren, dann ist die Begründung für den positiven Test nicht nur chinesisches Essen, sondern auch "Schlamperei im Marriot". Dadurch wird der zunächst sehr allgemeine Vorwurf ziemlich konkret.
Die erste Reaktion von Schimmelpfennig (und anderen) läßt aber darauf schließen ("uns wurde anläßlich Olympia 2008 gesagt das wäre kein Problem") das man die Hotels bislang eben nicht nach diesem Kriterium ausgewählt hat, und das wäre wiederrum ein stückweit unprofessionell. Wobei Tischtennis in vielen Dingen unprofessionell ist, aber das müsste man dann doch relativ schnell auf die Agenda setzten. Es ist ja auch erlaubt aus Fehlern zu lernen, falls man dem Sportdirektor da tatsächlich einen Fehler anlasten kann.
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You squish lucky cricket?
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