Einzelnen Beitrag anzeigen
  #10  
Alt 23.07.2003, 08:12
MagicBackhand MagicBackhand ist offline
Herr des ruhenden Balls
Foren-Stammgast 500
 
Registriert seit: 05.02.2003
Ort: Mülheim/Ruhr
Alter: 50
Beiträge: 767
MagicBackhand ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Ich denke, daß Vereine, die Ihre ausländischen Spieler so behandeln, wie es eingangs beschrieben wurde, sich ins eigene Fleisch schneiden. Man darf nicht vergessen, daß sich sowas herumspricht und nach einer gewissen Zeit kein Ausländer mehr freiwillig in diesem Verein spielen wollen wird. Schließlich sind die gekauften Ausländer sowas wie Berufsspieler ( von Profi will ich nicht reden, aber immerhin verdienen sie ihr Gedl mit TT ), die sich dann halt sehr schnell einen neuen Arbeitgeber suchen. Wenn man den Faden weiterspinnt, kommt man außerdem zu dem Ergebnis, daß ein solcher Umgang mit ausländischen Spielern deren Leistungsbereitschaft nicht gerade fördert. Genau wie Arbeitnehmer, die an einem beschissenen Arbeitsplatz vergammeln und von ihrem Chef ständig schlecht behandelt werden, entweder Dienst nach Vorschrift machen oder dauernd krank sind, wird auch der betroffene ausländische Spieler nicht sein vollen Potential abrufen, wenn es darauf ankommt. Profi hin oder her, aber so ist das auch in der Arbeitwelt. Wer als Arbeitgeber was von seinen Leuten haben will, muß sie angemessen und respektvoll behandeln.

Abgesehen davon kenne ich persönlich auch keine Besipiele, in denen Ausländer so schlecht behandelt worden sind, wie es zu Anfang des Threads skizziert wurde. Und außerdem gibt es natürlich auch schwarze Schafe unter den Spielern ( nicht nur Ausländer! ), die eigentlich nur Ihre Clubs abziehen wollen. Die brauchen u. U. auch schonmal einen Chef ( Vereinsvorsitzenden ), der die Drecksau geben kann, damit alles normal läuft. Halt wie im Berufsleben.
Mit Zitat antworten