Zitat:
Zitat von Dr. Mabuse
Nur DO weiß, was passiert ist.
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Wenn er unschuldig ist, wie er selbst behauptet, dann weiß er wohl kaum was pasiert sein könnte.
Lediglich wenn er schuldig ist, dürfte er darüber Bescheid wissen.
Vielleicht haben irgendwann einmal einige prominente Leistungssportler die Idee und die Kraft, den aktuell existierenden Sportverbänden (etc.) den Rücken zu kehren.
Alternativ dazu gründen diese dann ihren eigenen Dachverband der damit dann in Wettbewerb und Konkurrenz zu den Etablierten stehen wird... .
Wenn wir unser aktuelles Rechtssystem für gut befinden, dann dürfen wir den vorrherschenden Anti-Dopingkampf in keinster Weise auch positiv finden! Wieso? Wenn jemals auch nur ein einziger unschuldiger Sportler gesperrt wurde, ist das System in meinen Augen nicht akzeptabel.
Alles in die Verantwortung des Sportlers zu legen ist in meinen Augen nicht sinnvoll, nicht in der heutigen Gesellschaft.
Irgendjemand hatte in diesem Thread geschrieben, es sei nicht menschenverachtent, wenn DO für 2 Jahre gesperrt würde. Das mag sein. Jedoch hinkt der Vergleich zum "normalen" Arbeitsmarkt etwas.
Als Sportler mit dem aufgedrückten Stempel "Doping" wird es mehr als schwer von seinen Verbänden wieder für wichtige und lukrative Wettkämpfe nominiert zu werden, wenn nicht sogar unmöglich! Im Tischtennis haben wir in Deutschland schon viel harmlosere Konflikte miterleben dürfen, die zur "Suspendierung" und Nichtbeachtung geführt haben... .
Die Beweislast sollte umgekehrt werden, mit allen Konsequenzen! Selbst wenn dies nur wenige Unschuldige beträfe wäre es die Sache wert. Die Wenigen Unschuldigen wiegen die vermeintlich größere Gruppe der Schuldigen eindeutig auf.
Zumindest darf nicht jeder Sportler sofort gesperrt werden, nicht beim ersten Vergehen. In jedem anderen Beruf wird bei leichten Vergehen zunächst eine Abmahnung ausgesprochen, warum nicht auch beim Leistungssport?!?
Selbst wenn erhöhte Messwerte plausibel erläutert werden können, wird auf ausgesprochene Sperren stur verharrt, siehe Claudia Pechstein. Was soll so eine Engstiernigkeit. Können offensichtliche Fehler nicht einfach zugegeben werden?
Ich kann nur hoffen, dass die Proben von Timo Boll u.a. auch positiv sind, also die Haarproben. Unser Vorzeigeathlet mit seltsamen Messwerten bei einer Art von Dopingtest, undenkbar oder?!? Er wird bei Olympia antreten und DO nicht, damit könnte gut gearbeit werden und bei eventueller medialer Instrumentalisierung ein guter Skandal initiert werden. Nützlich? Ich hoffe es!