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Alt 02.10.2010, 00:15
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Carstens_Brüderchen Carstens_Brüderchen ist offline
Isch hol glei mein Bruda!
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Zitat:
Zitat von Hdd Beitrag anzeigen
...Wie "Noppe" halte ich diese Festlegungen für schlecht. Jeder kann versuchen, mit einem nicht zulässigen Schläger zu spielen; wenn das entdeckt wird, nimmt er einen anderen Schläger.
Gruss Hdd
Sehe ich ebenfalls als eine der eklatanten Schwachstellen der Wettspielordnung bzw. der 'Auslegungen' an. Ganz davon ab, dass ich behandeltes Material wie auch 'serienmäßiges', welches nicht der WO entspricht, schon seit jeher abgelehnt habe - mithin ein wesentlicher Punkt, weshalb ich vor knapp fünf Jahren meinen Weg in dieses Forum gefunden habe.

Da habe ich zu dem Zeitpunkt bereits reichlich in den hiesigen Hauptforen drüber gewettert (Ludwig wird sich sicher erinnern, weil er es verfolgt hat - was entgeht unserer Glaskugel schon... ) und mir so einige Feinde auf Bundes- und sogar auf internationaler Ebene gemacht. Was sicher nicht ausschlaggebend war, aber auch nichts daran ändert, dass - wie von mir prognostiziert - der ITTB irgendwann wach wurde und sich der Tragweite bewusst wurde, die ein Sport zu befürchten hat, der durch nicht regelkonforme Materialien verfälscht wird.

Völlig zulässiger Vergleich, wie ich meine: Man stelle sich vor, dass die Internationale Doping-Agentur in den vergangenen 20 Jahren die Augen bewusst geschlossen hätte, um z.B. dopende Radrennfahrer auf dem Thron der Tour de France nicht nur zu dulden, sondern ihnen über die entsprechende Legitimation sogar den Segen zu erteilen, diesen Thron zu erklimmen...was hätte das noch mit 'sportlichem Kräftemessen' zu tun...?

Die 'Pedalritter' wären schon längst zur medienunwirksamen Randerscheinung geworden. Unbeachtet bzw. sogar von TV und sonstigen Medien geächtet.

Diese Gefahr bestand auch für den Tischtennissport - bislang nicht in puncto Doping (Fall Dima bleibt abzuwarten...), aber in Hinsicht auf unzulässige Materialien. Um nicht weiter zu lamentieren, sondern es auf den Punkt zu bringen: Im Sport - egal welchem - geht es um die EHRE. Wer das kapiert hat und den Regeln folgt, der spielt bei entsprechender Fähigkeit vielleicht auch mal ums große Geld. Völlig okay.

Aber wer ums große oder gar nur ums kleine Geld spielt, ohne dabei die sportlichen Regeln zu (be)achten, der handelt schlicht und einfach gegen die Ehre. Nicht nur gegen die seines sportlichen Gegners, sondern ebenso - und vor allem - gegen seine eigene. Punkt.

Gruß

Olaf Thielbeer
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"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen." George Orwell (1903-50), eigtl. Eric Arthur Blair, engl. Schriftsteller.

Geändert von Carstens_Brüderchen (02.10.2010 um 00:17 Uhr)
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