@00 Bauer:
Ok, mit Deinen Vermutungen liegst DU gar nicht so falsch.
Es war bei mir so, dass ich in einem Verein gespielt habe, der 50km entfernt lag. Das war nicht das Problem, denn mein aktueller Verein bewegt sich in derselben Region

Die Sache war, dass ich, frisch in den Verein gewechselt und für die Regionalliga verpflichtet, einen Schicksalsschlag verkraften, musste, weshalb mir Tischtennis dann völlig egal war. Ich habe dann auch einem Jugendspieler den Vortritt gelassen, was sich im Nachheinein auch als für die Mannschaft als sehr gut rausstellte.
Seit dieser Zeit ging meine Motivation und mein Trainingseifer gegen null. Habe mich dann in die zweite Mannschaft verabschiedet, wo wir dann auch den Aufstieg in die Oberliga schafften. Die Mannschaft und die Leute im Verein waren immer für mich da, das war echt toll.
Aber es kommt immer der Zeitpunkt, an dem es gilt etwas zu verändern. Das war dann bei uns eine Katastrophensaison in der Oberliga. Wir sind abgestiegen, und meine Leistung war desaströs. Mein Körper meldete sich ebenfalls zu Wort, ich war quasi die komplette Saison verletzt, konnte die meiste Zeit nur mit Schmerzmitteln spielen oder schenken.
Schliesslich entschloss ich mich nach dem Abstieg in den Heimatverein meiner Freundin zu wechseln. Die Spielklasse war mir dabei völlig egal. Die Entfernung ebenfalls, da ich mich am Wochenende eh bei meiner Freundin aufhalte

Und was soll ich sagen, es macht dennoch Spaß. Allerdings habe ich meinen vorherigen Verein nicht vergessen und stehe mit den Leuten dort nach wie vor in Kontakt. War wirklich eine sehr schwere Entscheidung dort wegzugehen, aber im nachhinein betrachtet doch die richtige.