Zitat:
Zitat von Peter Igel
Dassde  damit aber auch für die Trittbrettfahrer schreist, ist dir schon klar, oder?
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Läßt sich nicht vermeiden, um die "Trittbrettfahrer" kann man sich "kümmern" wenn die übergeordnete Problematik gelöst ist.
Du weißt doch .... Prioritäten setzen muß man können
Am Rande, ich finde das Thema völlig überbewertet, es gäbe im Lande zig Baustellen die mehr Anlaß böten auf die Straße zu gehen.
Ich könnte sie alle aufzählen.
Aber die Diskussion über "Schweinchen" und Guido hatten wir schon, die hier stellvertretend gegeißelt werden für eine Unsumme an Entscheidungen im Land die aus der Froschperspektive katastrophal erscheinen.
Summa summarum geht es einfach darum, daß die Bürger nicht mehr bereit sind zu akzeptieren, daß sie nur alle 4 Jahre mal mitreden dürfen, sie möchten gerne zwischendurch "Wahlfehler" korrigieren dürfen, sagen wir den Souverän bei seiner Arbeit, die er selbst nicht in ihrem Sinne in der Lage ist zu meistern, zu unterstützen.
Was ist daran falsch, wie die letzten beiden Wahlen gelaufen sind, gefällt eben einer großen Masse an Menschen nicht, sie fühlen sich nicht repräsentiert, geht mir nicht viel anders. Wobei ich differenziere, in manchen Teilen sehe ich durchaus auch richtiges, aber ... zentral wichtige Themen werden schlicht umgangen, nicht angepackt, das frustiert.
Ich gehe davon aus, daß Du mit der politischen Landschaft auch nicht rundum glücklich bist.
Ich will Sarrazin als Innenminister. Ich erkenne mehr und mehr wahres in dem was er ausgespuckt hat. Bitte Linksfraktion, das ist so zu verstehen, daß er die Themen in den Brennpunkt rücken würde (könnte) die weiten Teilen des Volks unter den Nägeln brennen.
Nichts anderes, es müssen ein paar Dinge "gelöst" werden. Was Wulff neulich vom Stapel gelassen hat, über D und den Islam das hat mir, gelinde ausgedrückt, auch im vollen Bewußtsein, daß es unseren Lebensrealitäten entspricht, ANGST gemacht. Ich befürchte den Verlust der eigenen Identität, ich mag nicht "übernommen" werden. Ich bitte das ernst zu nehmen, diese etwas irrationale, aber doch im Volk vorhandene Angst kann ihn entsetzlicher Weise zu etwas führen das wir schon hatten. Deshalb muß das stärker in den Mittelpunkt. Wir lassen das heute unter der Oberfläche brodeln .... gefährlich !!!
Eine harte, aber sachliche Auseinandersetzung tut not, hier laufen Dinge aus dem Ruder. Das könnte einst sehr neegativ für alle genutzt werden. Die Politik ist ähnlich schwach und selbstverliebt wie zu Zeiten Weimars. Sie ist in keinster Weise nachhaltig, dreht sich wie das vielzitierte Fähnchen mit jedem beschissenen Wind. Wenn ich sehe wie lange man für Entscheidungen braucht, wie alles zig Mal hin und wieder her gewälzt wird... das ist führungsschwach. Wir brauchen Entscheidungen, wir brauchen vor allem Entscheidungen die das Volk verstehen kann und deshalb mitträgt.
Ich hör auf, wenn ich das alles genau erklären sollte ich müßte hier ein Buch veröffentlichen ...