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Alt 09.10.2010, 12:09
Frank Schmidt Frank Schmidt ist offline
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von mithardemb Beitrag anzeigen
Wenn ich das recht sehe, dann beinhaltet eine Sperre doch auch eine Teilnahme an jeglichen Lehrgängen durch den Verband. Ohne eine vernünftige Trainingsmöglichkeit würden zwei Jahre durchaus aussreichen eine Karriere zu beenden.
Nur sehr wenige Spieler trainieren ausschließlich beim Verband. Die Mehrzahl der Profis traniert in vereinsinternen oder privaten Trainingsgruppen. Das sollte kein größeres Problem darstellen.
Wie in der tischtennis zu lesen war, dürfte Ovtcharov allerdings nicht an Olympia teilnehmen falls eine Sperre länger als 6 Monate betragen würde.

Zitat:
Ich frage mich auch wie sich die Sperre finanziell auswirkt. Ich könnte mir vorstellen, dass die meisten Profiverträge eine Dopingklausel beiinhalten. Erfolgt eine fristlose Kündigung? Muß man gar Geld zurückzahlen?
In unseren Verträgen gibt es eine Klausel, dass der Spieler sich den Bestimmungen des Landesverbandes und des DTTB unterwirft. Folglich wäre ein Verstoß gegen die Dopingbestimmungen ein Verstoß gegen die Pflichten des Arbeitnehmers, die im Arbeitsvertrag festgelegt sind und damit ein Kündigungsgrund. Geld zurückzahlen? Wofür? Solange der Spieler spielt, bringt er die vertraglich festgelegte Leistung. Rein rechtlich könnte man maximal bereits gezahltes Geld für Folgemonate, in denen der Spieler nicht mehr spielberechtigt war, zurückfordern - allerdings wird in der Regel wie bei jedem anderen Arbeitsvertrag auch, einmal im Monat Gehalt ausgezahlt.
Wie das Arbeitsrecht in einer Pseudodemokratie wie Russland aussieht, weiß ich allerdings nicht. (gibt es so etwas da überhaupt?)

Geändert von Frank Schmidt (09.10.2010 um 12:15 Uhr)
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