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AW: 12-Staffeln mit vereinzelten Koppelrunden?
Als betroffener Spieler in der VL und auch Vereinsverantwortlicher finde ich Koppelrunden für die VL keine gute Idee.
1) Hallankapazität
Vereine, bei denen die Koppelrunde stattfindet, benötigen zusätzlichen Platz. Ggf. werden dadurch Heimspiele anderer Teams verlegt. Unter Umständen ist der Spielplan dadurch ungerechter, weil man anstatt ein Heim- und Auswärtsspiel macht, zwei Spiele als Auswärtsspiel stattfinden.
2) Präsentation
Es ist die höchste Liga von Berlin. Wir als Verein wollen den Sport ordentlich präsentieren. Bei unseren Heimspielen finden sich immer einige interessierte Zuschauer ein, die sich in unserer Heimhalle auch als Vereinsmitglieder zu Hause fühlen. Diese müssten dann mit zu zwei "Auswärtsspielen".
3) Dauer
Ein enges Spiel kann durchaus mal 3-4 Stunden dauern. Wenn das Parallelspiel nach 2 Stunden durch ist, führt die Wartezeit (bzw. das direkte Weiterspielen) zu Problemen.
4) Wochentag
Koppelrunden, wie erwähnt, können dann nur Sa. oder So. stattfinden.
Hier gibt es ja schon einige Diskussionen zum Wochenendspieltag. Und wenn dann noch direkt 4-6 Stunden dafür vorgesehen werden, wird der Unmut noch größer
Naja, und dazu noch die persönlichen Befindlichkeiten, wie die Intensensität der Spiele (Ausdauer so mancher Kollegen), oder sei es Verletzungen oder Schmerzen.
Koppelrunden sind bei Jugendlichen durchaus eine Alternative, aber überzeugt bin ich davon auch nicht wirklich.
Die Staffeln sollten lieber klein bleiben und dadurch auch homogener. Keinem bringt es etwas, wie derzeit in der 1.Liga Jungen, wenn Teams 8:0 gewinnen und eine Stunde Spielzeit haben. Da sollte die Liga ordentlich eingeteilt werden, damit es überhaupt zu einem Wettbewerb kommt.
Und so sehe ich das auch analog für andere Ligen. Lieber knappe und spannende Spiele, wo man öfter dran kommt, als 0:9 oder 9:0, wo man kaum gespielt hat. Weniger Spieltage, dafür mehr Spiele während eines Punktspiels.
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