Leider ist es im Herrenbereich (zumindest in niedrigen Klassen) ja gängige Praxis, dass im Training nicht trainiert, sondern gespielt wird (sollte es bei dem ein oder anderen nicht so sein - meinen Glückwunsch!!).
Ich habe mir jetzt seit mehreren Jahren angewöhnt, mir für jedes Trainingsspiel ein Trainingsziel zu setzen. Beispiel: Gegnerische Anschlag erst weich/kurz annehmen und dann nachziehen. Oder: Ball möglichst lang im Spiel halten.
So versuche ich, sowohl meine Stärken gezielt zu fördern als auch an meinen Schwächen zu arbeiten.
Problem: Mir ist eigentlich ziemlich egal, ob ich im Training gewinne oder nicht .... (manchmal gehe ich natürlich auch in Trainingsspiele mit nur einem Trainingsziel: Gewinnen (insbesondere wenns um Bier geht

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Frage insbesondere an die hier anwesenden Trainer:
Ist dieses Vorgehen mit der gängigen Trainingslehre vereinbar? Wie trainieren dass den zB die Profis? Wird da nach (Balleimer-) Trainingseinheiten denn auch immer der Ernstfall geprobt? Wie wird Spielpraxis in den Jugendtrainingsplan eingebaut?