Bestandsaufnahme und Reflektion:
Wir haben hier 2 'böse Buben':
1- 'Döönergy', der einen eigenen Thread erstellt, um sich über die Minimeisterschaften in Dachau zu beklagen
2- 'Steffen King', der sich in mehr oder weniger verdeckter Fäkalsprache äußert. 5 Mal in Folge,
weil ihm seine 'Argumente' erst nach und nach einfallen oder er ganz verzweifelt ist, dass sich
dazu niemand äußert?
Wir sehen Richtigstellungen von 3 Vereinsvertretern (Kolbermoor, Blumenau) und einem Funktionär (der dafür mit einer Tüte Gummibärchen belohnt wurde, 'wie mir zu Ohren gekommen ist'

)
Aber was mich wirklich richtig schmerzt -weitaus mehr, als möglicherweise ein paar ungerechtfertigter oder übertriebener Klagen - ist der Umgang im Forum mit kritischeren Zeitgenossen. Müssen wir immer gleich auf alle draufschlagen, nur weil sie etwas sagen, das wir anders sehen oder das uns nicht gefällt? Müssen wir gleich den Namen hinter dem Pseudonym herausfinden und seine Vereinszugehörigkeit? Was tun wir denn dann mit dem 'Bösewicht', wenn wir seine Identität kennen? Würden uns Abstrafen dieses Kritikers (vereinsintern wie von Phönix angeklungen, oder durch den Verband) zufriedenstellen? Sollten wir immer gleich einen Thread schließen, nur weil wir die Aussagen darin nicht in Ordnung finden?- Vorsicht, da wären aber viele in Gefahr

Wäre es nicht viel geschickter mit Döönergy etwas mehr ins Gespräch zu kommen? Dabei herauszufinden, was ihn denn tatsächlich gestört hat (wir tendieren ja generell dazu, wenn uns ein einziger Punkt nicht paßt, gleich noch ein paar mehr herauszusuchen, die vielleicht auch gestört haben könnten)? War der entscheidende Punkt etwas an der Minimeisterschaft? Hat sich Döönergy über den Ausrichter geärgert vielleicht schon früher einmal und gar nicht so sehr dieses Mal?
Ist es nicht so, dass Döönergy erst dann, wenn seine Kritik tatsächlich angekommen und verstanden ist, er auch zu zukünftigen konstruktiven Verbesserungen beitragen könnte?
Mensch Leute laßt uns doch einmal etwas intelligenteres einfallen. Schreiben wir ein Preis aus für denjenigen mit den kritischten Anmerkungen zu einem Turnier, und vielleicht auch für die positivsten Erfahrungen. Geben wir Feedback-Zettel aus an jeden Turnierteilnehmer, Laden wir die größten Kritiker zum nächsten Turnier ein, um dort etwas mitzugestalten, das die Situation verbessert, ...
Wäre das nicht alles viel intelligenter, als bei jedem Anflug von Kritik immer gleich den großen Hammer auszupacken?
Also jedenfalls haben wir - die wir nicht beim Turnier selbst anwesend - durch diesen Thread doch einiges erfahren. Das ist doch auch schon etwas. Und ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn die Verantwortlichen mit Kritik etwas gechillter, gelassener, souveräner umgehen würden. Wers nicht lesen will, muss das doch nicht tun (also warum die Klage 'kaum mehr zu ertragen'?). Wer glaubt, dass die Forumsteilnehmer hier immer alles als bare Münze nehmen, und dass deshalb auf keine Fall irgendetwas Negatives im Forum stehen darf, der unterschätzt die Mündigkeit und Urteilsfähigkeit der Mitlieder des Forums aber mächtig.
('Rückhandgranate' möchte ich hier extra herausstellen. Er hats erkannt, kurz angemerkt und zumindest bei Spaten auch Zustimmung gefunden. Aber bestimmt auch bei vielen anderen der 'schweigenden Mehrheit')