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AW: Materialspieler werden?
Langsamkeit ist in der Tat ein problem, dass man nicht in ein paar Wochen gelöst bekommt und ob man das überhaupt will, ist noch eine andere Frage. Im Spielsystem etwas unentschieden, also, wie due es sagtest, "nichts Halbes und nichts Ganzes" zu sein, ist ja zunächst mal nichts Schlechtes. Dann hat man zumindest auch keine eklatanten Schwächen, die sonst auch rigoros ausgenutzt werden können. Wenn man sich Langsamkeit erlauben will, muss man wohl versuchen, geschickt den Gegner durch Platzierung u.s.w. zu beschäftigen. Aber gerade, wenn du Spin gut lesen kannst, würde ich nicht unbedingt zum Anti oder der Langen Noppe wechseln, sondern dann eher einen sehr langsamen griffigen Belag nehmen, mit dem man auch in der Nähe des Tisches mal das Tempo rausnehmen kann. Ich will die offensiven Qualitäten meiner Rückhand nicht zunichte machen. Ansonsten würde ich eher einen dünnen, sehr griffigen Defensivbelag auf die Rückhand kleben und damit Tempo, Schnitt und Platzierung sehr kontrolliert variieren anstatt gleich zu einer Noppe zu greifen, die einen auch wieder ziemlich limitiert. Vielleicht wirst du mit so etwas glücklicher als mit einer langen Noppe zum Beispiel, abgesehen davon, dass Training wohl immer der Königsweg ist und Phasen der Stagnation unvermeidlich.
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