Zitat:
Zitat von mikjii16
Klar für den Kunden wäre es natürlich auch gut und auch nachvollziehbar,
wenn sie viel verkaufen, wenig verlangen, aber da bleibt der Gewinn ja nicht
gleich, da dadurch die Produktionskosten höher sein würden.
Schläger Herstellungkosten: 2 €, verkauft für 4 €
10 Stück: Gewinn 20 € Gewinn pro Schläger 2€
20 Stück für 3,50 €: Gewinn 30 €, aber höhere Produktionskosten, du siehst
so sinnlos ist das nicht, falls du mal ein Unternehmen gründest, handelst
du genauso 
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Du vernachlässigst dabei die Fixkostendegression, die dafür sorgt, dass die Stückkosten bei steigender Fertigungsmenge zurückgehen.
Bezug zum Thema: Butterfly erreichte auf Grund der hohen Nachfrage für Tenergys, der man gerehct werden wollte, eine zu hohe Auslastung. In diesem Fall steigen die Stückkosten auf Grund von höherem Maschinenverschleiß, Überstundenzulagen für Mitarbeiter etc., Grenzkosten (d.h. Kostensteigerung je mehr produzierter Einzeit) sind schließlich höher als Grenzerlös.
Lösung: Entweder expandieren und so neue Kapazitäten schaffen, oder die Produktion auf das Maß senken, bei dem mit Hilfe der gegebenen Kapazitäten die Grenzkosten gleich den Grenzerlösen sind, also der größte Gewinn erreicht wird. Um wieder eine wirtschaftlichere Auslastung zu erreichen, wurde mit Hilfe von Preissteigerungen die Nachfrage gedrückt. Der Stückgewinn wurde nicht nur durch die sich aus den Preissteigerungen (in erster Linie wurden für den Handel die Einkaufspreise erhöht) ergebenden höheren Umsatzerlösen pro Stück positiv beeinflusst, sondern auch durch die gesunkenen Stückkosten.
Allerdings ergeben sich hieraus nicht die Gründe für die ebenfalls massiven Pressteigerungen vieler anderer Butterfly-Produkte.
... Auch wenn tt-news kein Wirtschaftsforum ist, hier muss darüber diskutiert werden ...