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Spieler aus Nicht-EU-Staaten sind illegale Beschäftigte
....Dies trifft besonders auf Tschechen, Kroaten, Slowaken, Esten und Letten zu.Eine illegale Beschäftigung liegt im Prinzip schon dann vor, wenn ein Spieler oder eine Spielerin aus einem Nicht-EU-Staat privat bei Vereinsmitgliedern untergebracht ist. Das gilt als Gewährung für Kost und Logis und damit als geldwerter Vorteil .. Es ist Unstrittig, dass sog. "Anwerbestoppausnahmen wie etwa in der Gastronomie oder Landwirtschaft für Amateurligen im Sport keine Gültigkeit haben. Daß bei einem Spieler etwa aus Tschechien, der- gegen Barzahlung- für eine deutsche Mannschaft eine Runde bestreitet, ein illegales Arbeitsverhältnis vorliegt, ist angesichts der Rechtslage wahrscheinlich.....Selbst wenn Tschechien im Mai nächsten Jahres EU-Mitglied sein wird, gilt die bisherige Regelung noch 2 Jahre....Aber schon jetzt ist das ein Spiel mit dem Feuer, bis zu 250.000€ Strafe könnte die illegale Beschäftigung von (hier Tennis) Spielern den Vorsitzenden eines Vereines kosten - eine theoretische Strafandrohung, aber auch ein deutlicher Hinweis darauf, daß die Problematik durchaus ernst zu nehmen ist.
Auszug FAZ Nr. 173 Sport 29.07.03 bezogen auf Tennis.
siehe Artikel "Auf den Tennisplätzen spielt die Ausländerbehörde mit".
Nach meinem Verständnis bezieht sich das auf den Amateursport somit auch auf unser TT....
Könnte das für manche(n) nicht sehr teuer werden?
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Berufener am Institut für vergleichende Irrelevanz
You will find at least two things in life in almost every situation:
"Reasons" and "Results".
Reasons......don´t count.
Nur ein toter Keks ist ein guter Keks
Geändert von SuperSoulFighter (29.07.2003 um 12:26 Uhr)
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