Zitat:
Zitat von Waterhouse
Genau andersrum wird ein Schuh draus. Bei jedem Steuerzahler wird das zu versteuernde Einkommen um 7008 Euro je Kind gesenkt. Dieser Teil des Einkommens unterliegt damit - zurecht - nicht der Steuer.
Bei wem das weniger als 2208 Euro ausmacht, der wird mit der Differenz subventioniert (nennt sich Familienförderung). Die anderen bekommen lediglich zuviel bezahlte Steuern raus, also zurück.
Das ist Kohle, die sie dem Staat vorher geliehen haben.
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Die Freibetragsregelung ist doch der große, Ungerechtigkeit erzeugende Käse. Der noch dazu die ganze Bürokratiemaschinerie rund um die Steuer zumindest begünstigt.
Steuern sind nicht 'geliehen', sondern:
Als Steuer wird eine Geldleistung ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung bezeichnet, die ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen Personen auferlegt, die einen steuerlichen Tatbestand verwirklichen, wobei die Erzielung von Einnahmen wenigstens Nebenzweck sein sollte (Definition nach § 3 der deutschen Abgabenordnung). Damit sind Steuern eine öffentlich-rechtliche Abgabe, denen keine bestimmte staatliche Leistung (keine Pflicht zur Gegenleistung und keine Zweckbindung des Gemeinwesens) gegenübersteht und die zwecks Deckung des allgemeinen Finanzbedarfs ohne Ansehen der Person alle zahlen müssen, die den Tatbestand der Steuerpflicht erfüllen.
Steuern einkommensabhängig, 'Sonderzahlungen' pauschal.
Geht doch woanders auch, warum hier nicht?
Ne Vermutung hab' ich ja, und genau die macht mich in der Augen einiger hier zum roten Umverteiler und Enteigner.