Zitat:
Zitat von Hdd
Ich habe mir die Richtlinien zur Schlägerkontrolle noch einmal durchgelesen. Demnach wird die Belagebenheit überprüft, um damit festzustellen, ob der Belag durch Boostern oder Tunen behandelt wurde. Welchen Sinn macht dann überhaupt diese Prüfung bei einem Brettchen (kurze Noppen ohne Schwammunterlage)? Wie schon gesagt sind meine Beläge vollkommen eben, nur meine alten Hölzer leider nicht. Wenn ich auf sie 4 mm dicke Schwammbeläge kleben würde, würde die Unebenheit des Holzes wahrscheinlich keine Rolle spielen; aber bei meinen Belägen schlägt die Unebenheit des Holzes voll auf das Messergebnis durch. Meines Erachtens müsste dieser Punkt der Schlägerkontrolle unbedingt geändert werden; denn geprüft werden sollen die Beläge, nicht die Hölzer.
Gruss Hdd
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Fakt ist: Auch TT Hölzer die uneben sind, sind ja nicht erlaubt.
4.1 Größe, Form und Gewicht des Schlägers sind
beliebig.
Das Blatt muss jedoch eben und unbiegsam
sein.
Ob das Sinn macht oder nicht und warum ein Blatt uneben ist, ist ne ganz andere Thematik. Diese "Fälle" werden dann eben mit der Prüfung auf Belagunebenheit (zb durch Tuner) usw als "Beifang" mit abgearbeitet.
Die Problematik ist ja folgende: dann wird einer mit nem geboosterten Belag gemessen und der Belag ist uneben und der sagt dann: nene der Belag ist eben nur das Holz da drunter nicht!!!! Und dann könnte man ihm das boostern so ja nicht nachweisen. Da man ihm dann aber sagen kann. schön dass es am Holz liegt aber das muss auch eben sein...dadurch zieht diese Ausrede nicht.
Und so zieht sie eben bei keinem auch nicht bei Brettchenspielern. Auch wenn Tunen bei Brettvhen sicher wenig Sinn macht.
Ich hab vor einigen Jahren mal nen Abweherer gesehen im Jugendbereich der hat die LN mit Schwamm frisch geklebt. Und der hat das Turnier gewonnen.
Hab auch mal mit nem Abwehrer in einer Mannschaft gespielt der spielte nen einschichtiges Hinoki mit vector 50 Grad maximum auf der VH und schnellem anti auf der RH. Macht auch keinen Sinn eigentlich.
Fazit. Den regeln nach ist es so dass Holz und belag beide eben sein müssen und wenn der gesamte schläger uneben ist dürfte eine komponennte nicht den Regeln entsprechen. Ob derjenige da nen Vorteil draus hat spielt keine Rolle. Und der Spieler ist für seinen Schläger verantwortlich. Und wenn der nicht den regeln entspricht und der OSR ihn als nicht zulässig einstuft hilft keine Ausrede dann muss man dafür sorgen, dass man nen zulässigen Schläger hat/bekommt.