Tot ist Tischtennis, speziell in Sachsen, sicher nicht.
Vereine wie Döbeln oder Rapid Chemnitz sind sehr ambitioniert und haben ja immerhin auch die Damen-Regionalliga erreicht.
In Dresden ist die Damen-Regionalliga sogar schon Tradition; was in Sachsen fehlt, sind ein oder zwei Clubs, die Regionalligaformat bei den Herren erreichen.
Da scheint es außer Eilenburg leider nichts zu geben. Vielleicht gelingt es ja BW Reichenbach in den nächsten Jahren um die beiden Youngster Schreyer und Tröger eine Regionalligamannschaft aufzubauen, die sich dann auch einige Jahre halten kann. (so wie Gornsdorf bis Ende der 90er Jahre!)
Aber ich weiß natürlich, dass der finanzielle Aufewand für eine Herrenmannschaft in der Regionalliga um ein vielfaches größer ist, als für die Damen und das scheint der "Knackpunkt".
Andererseits, wenn es den Reichenbachern nicht gelingt, die Regionalliga zu erreichen, dann wird Marcel Tröger vermutlich
den Verein, vielleicht sogar den Landesverband wechseln müssen!
Insgesamt scheint mir die Entwicklung in Sachsen "Männerwelt" mittlerweile auch ganz positiv (nicht nur bei den Damen).
Denn mit Flemming, Fuß, Tröger, Schreyer, Spalteholz, Gerbig, Winkler, um nur einige zu nennen, existieren ja doch eine ganze Reihe von Talenten.
Also weiter so und laßt Euch nicht von "Radebroilers" Sprüchen
beeindrucken. Der hat leider wenig Ahnung (zumindest vom Tischtennis in Sacxhsen)...
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