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Zitat von Shadowman
da kannst du mir glaub ich nicht folgen.
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Da hab' ich einen anderen Eindruck, und ich bin mir ziemlich sicher, dass das Gegenteil der Fall ist ...
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in meinem post von 14.24 Uhr hab ich beispiele aufgeführt, die meine these belegen.
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Erstens kenne ich die Spieler und die Klassen nicht, kann also nicht beurteilen, ob das korrekt ist. Wir haben in unserer Bezirksliga auch einen Spieler, der mit 2000 Punkten daherkommt. Ungerecht? Keine Ahnung - er ist in der Klasse hoffnungslos unterfordert.
Zweitens hinkt bei deinem Binder-Juschka-Gruber-Beispiel gravierend die Spieleanzahl: Zwei Spiele reichen bei keinem einzigen Bewertungssystem aus, um aussagekraeftige Punk-Einschaetzungen zu generieren. Selbst 10 Spiele sind in der Regel zu wenig. Ab 100 Spiele in verschiedenen Ligen wird's interessant und aussagekraeftig.
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ich bekomme z.B. einen startwert, der im bereich eines spielers ist, der 2 klassen höher spielt. deshalb habe ich doch nicht gleich stärkere gegner?
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Noe, aber du hast Siegchancen gegen deine Gegner, egal, welche Punktstaerke sie haben. Und dein Punktewert spiegelt genau diese Siegchancen und damit deine Spielstaerke wieder.
Grundsaetzlich ein bisschen Theorie:
Bei genuegend langer Zeit, vielen Spielen und guter Durchmischung kann man jedem Spieler einen beliebigen (z.b. jedem den gleichen) Startwert zuordnen, und es wird sich bei konstanter Leistung fuer jeden Spieler der Punktewert bilden, der seiner Spielstaerke entspricht. Langfristig
IST die TTRL startwertunabhaeangig, allerdings dauert das Stabilisieren bei geeigneten Startwerten deutlich kuerzer!
Ich empfehle ein bisschen Stochastik, Wahrscheinlichkeits- und Spieltheorie zur individuellen Weiterbildung.