Zitat:
Zitat von Fozzi
Was sozial gerecht ist, ist doch letztendlich eine Modeerscheinung und den Veränderungen von Normen und Werten unterworfen. Was ist soziale Gerechtigkeit? Eine höchst subjektive Sicht der Dinge.
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Zugegeben, sogar höchst subjektiv, ändert aber nichts daran, dass es sicher nicht vorgeschobene Forderungen sind, nichts tun zu müssen. Das wäre nur dann der möglich, wenn es von Betroffenen käme. Wie Du weißt falle ich (zumindest noch) nicht in diese Gruppe.
Zitat:
Zitat von Fozzi
Genau. Kleiner Teller -> andere Schuld -> Schneckenhaus!
Über das Wort Chancenlosigkeit kann ich im übrigen nur müde lächeln. Wer sich in Deutschland über Chancenlosigkeit beklagt ... ach ... lassen wir das.
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Warum stellst Du nicht die Frage, warum unsere reiche Gesellschaft es zulässt, dass es so läuft ? Denn zumindest in der Kindheit ist es keine Frage der eigenen Verantwortung, danach vielfach zu spät. Außerdem muss man sich doch fragen, warum dies ein zunehmendes Problem ist. Ebenso wie andere Ausuferungen unserer Gesellschaft zunehmen. Die Rahmenbedingungen verschlechtern sich für eine funktionierende Gesellschaft und diese werden von denen gesetzt, die m.E. zu Recht an Ansehen verloren haben. Heißt ja nicht, dass es so bleiben muss. Einfach mal zeigen, dass Gemeinwohl noch eine Bedeutung hat und Lobbyisten nicht die Richtung bestimmen. Selbst die einfachsten Gemüter spüren doch, dass wir den Holzweg entlang rennen.