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Zitat von mithardemb
Die Freibeträge für unser Oma ihr klein Häuschen müßten dann auch für andres Vermögen gelten (das war die Forderung des Bundesverfassungsgerichtes). Mit solchen Freibeträgen würden nur noch sehr wenige diese Steuer bezahlen und gerade dieser Teil der Bevölkerung ist der mobilste.
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Mit dem Hinweis "Dann erb' ich eben woanders, oder wie ?"
Klar ist, dass dieser Tiefststeuer-Wettbewerb auch aufhören muss. Künftig finden noch Auktionen um Gutbetuchte Mitbürger statt, bei denen sich Staaten mit immer niedrigeren Steuern unterbieten, um Fachkräfte oder Millionäre zu angeln.
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Zitat von mithardemb
Auch wenn die "nicht bereit sind ihren Beitrag zu leisten" würden wir doch recht gerne die Arbeitsplätze hier behalten.
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Aber nicht um jeden Preis.
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Zitat von mithardemb
Intelligenter als die Leute zu beleidigen wäre es sicher zu versuchen sie hier im Land zu behalten.
Ein Beispiel für Akademiker die gerne ins Ausland wechseln sind Ärzte.
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Ich sprach sicher nicht von Menschen, die ihr Glück inklusive der gesamten Existenz woanders suchen. das ist jedermanns Recht. Ich sprach von Gierhälsen, die in dem Moment den Hauptwohnsitz in eine Steueroase verlegen, wenn es darum geht, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, die es demjenigen ermöglicht hat, dahin zu kommen wo er ist. Jetzt kommt sicher der Hinweis, es sei ja seine Leistung und nicht die der Gesellschaft, ich bin mir aber sicher, dass die zur Verfügung gestellte Infrastruktur, Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser, Feuerwehren, Straßen, Gesetze, Bestimmungen, Vereine, Verbände, Ämter etc. etc. gerade bei uns genau das Umfeld bieten, in dem solche Erfolgsgeschichten überhaupt erst möglich sind. Von daher müsste es im Interesse auch solcher Leute liegen, diese Strukturen zu stärken und zu erhalten, zum Wohle seiner Zunft und der gesamten Gemeinschaft. Leider fühlen sich solche Persönlichkeiten häufig über der Gesellschaft stehend. Da liegt wohl ein Hauptproblem unserer Gesellschaft.
Bitte beachten: Bei allem "Meckern", sollte hier mal beachtet werden, dass es mir in erster Linie darum geht, das aus meiner Sicht noch sehr viele Gute in unserem Land zu erhalten. Leider sehe ich alles bröckeln und das, weil Viele die es könnten, keinen Finger rühren und glauben, es ginge sie nichts an.
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Zitat von mithardemb
Deutschland hat innerhalb weniger Jahrzehnte den Schritt vom Billiglohnland zum Hochlohnland vollzogen. Dass das Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat, ist nicht zu verhindern.
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Äh, hallo ?
Von was bitte sprichst Du ?
Wann war D Billiglohnland ?
Die ersten Gastarbeiter kamen sicher nicht wegen dem schmalen Geld. Du erzählst hier völligen Schmarrn. Umgekehrt ist es so, dass die Löhne seit Jahrzehnten kaum noch steigen und von daher real sogar sinken und zwar nicht zu knapp. Das hat natürlich damit zu tun, dass auf dem Weltmarkt mittlerweile nicht nur Waren gehandelt werden, sondern auch Arbeitskräfte und Standorte. Diesem Druck musste man bis zu einem gewissen Grad nachgeben. Aber Deine Beschreibung ist wohl pure Fantasie.
Dem Rest Deiner Ausführungen kann ich folgen und weitestgehend zustimmen.