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Zitat von Brett13
Was deutest du denn daraus 
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S. Antwort an Javaguru.
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Sorry, aber es ist nun mal schlicht so, dass es überhaupt keine Notwendigkeit für einen SRaT gibt einen Aufschlag allein deshalb wegzuzählen, weil der Aufschläger mit dem Rücken zum SRaT steht.
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Allein deshalb nicht, wohl aber, wenn der SR aufgrund dieser Stellung nicht davon überzeugt ist, daß der Spieler sämtliche an einen regelgerechten Aufschlag gestellten Anforderungen erfüllt hat.
Genau das hat der SR mit seiner Begründung implizit zum Ausdruck gebracht.
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Deshalb gehe ich davon aus, dass der besagte SRaT (ein Spieler aus der "Holzklasse") nicht regelkundig war.
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Wieso? Nur, weil die Begründung nicht direkt den Regelkern ausdrückt sondern lediglich impliziert, muß er ja nicht regelwidrig entschieden haben. Und auch bei genauer Regelkunde ist die Begründung doch nicht völlig untauglich.
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Es obliegt schlicht dem SRaT den Aufschlag zu beurteilen. Ob er ihn nun sieht oder eben nicht weil der Spieler mit dem Rücken zu ihm steht, ist erst mal zweitrangig.
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Richtig. Und wie soll der SR z.B. zu der Beurteilung gelangen, daß der Ball vom Handteller und nicht von den Fingern hochgeworfen wurde, wenn er das nicht sehen kann? Dann kann er höchstens davon ausgehen, wenn er ähnliche Aufschläge im Satz davor gesehen und als richtig erkannt hat, andernfalls muß er Zweifel haben, und die verlangen nun mal Let und Abzählen.
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Ein offizieller SRaT diskutiert sicher nicht mit einem Spieler über seine Entscheidung. Er sagt kurz und klar falscher Aufschlag.
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Was denn nun, erst kritisierst du die Begründung als ungenau, dann soll er aber eigentlich gar nichts sagen?
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Ball z.B. nicht hoch genug geworfen(oder was auch immer zu der Entscheidung geführt hat).
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Exakt. Und da er bei Verdecken nicht sicher sein kann, was möglicherweise nicht erfüllt ist, sagt er halt "Ball nicht gesehen" worauf dann jeder in Gedanken ein (gut, für Begriffsstutzige hätte der SR es auch aussprechen können) "machs so, daß ich von der Regelkonformität überzeugt sein kann" hinzufügen kann. Und schon paßt'S haargenau mit der Regel.
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Ganz sicher sagt er nicht. Falscher Aufschlag. Ich habe nicht sehen können, ob der Aufschlag richtig war.
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Wenn er schonmal mit Let verwarnt hat, ist das sicher eine zulässige Handlung. Die hundertprozentig regelkorrekte Formel: "Falscher Aufschlag. Ich bin, da ich den Ball nicht sehen konnte und keine sonstigen Faktoren auf Korrektheit deuteten, nicht zu der Überzeugung gelangt, daß der Aufschlag regelkonform war, und zähle ihn folglich, da ich schon eine Verwarnung ausgesprochen habe, ab." erscheint doch nur kurios. ;-)
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In dem Fall würde er einen Anlass dazu geben, dass überhaupt ein berechtigter Protest wegen falscher Regelauslegung möglich ist.
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Welche Regel sollte weswegen falsch ausgelegt worden sein?
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Ein guter OSR wird die Begründung des SRaT, dass er einen Aufschlag direkt weggezählt hat, weil der Spieler mit dem Rücken zu ihm aufgeschlagen hatte und der Ball deshalb nicht in jeder Phase zu sehen war, sicher weiter hinterfragen. Stellt sich dabei raus, dass der SRaT die Regel offensichtlich nicht kennt, dass es gar nicht notwendig ist den Aufschlag so auszuführen, dass der SRaT ihn im vollen Umfang sieht, hat der OSR es schwer den Protest nicht stattzugeben.
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Jo, sicher würde ein OSR das dann weiter hinterfragen. Der erste Anschein spricht aber in so einer Situation sicherlich für den SR, nicht für den Spieler, und kein SR mit Regelkenntnis würde Schwierigkeiten haben, daß dann mit einem halben Satz mehr als "Ball nicht gesehen" ausreichend zu begründen. Daß der SR oben das nicht von sich aus getan hat, ist doch nur praxisnah.
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Ausserdem bin ich der Meinung, dass man in den "Holzklassen" gut beraten ist, die Kirche im Dorf zu lassen und nicht grad durch solche "Nummern" (Ich hab den Aufschlag nicht gesehen, weil der Spieler der gegnerischen Mannschaft mit dem Rücken zu mir stand und zähle deshalb den Punkt für meinen Vereinskameraden) das Amt des SR zu missbrauchen.
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Achja, damit wären wir wieder bei Fastest115s Lieblingsthema: Jeder biegt sich den Spruch "Wir sind doch hier nicht Bundesliga" immer genau in die Richtung, die ihm in den Kram paßt. Herzlichen Glückwunsch, Brett13, du bist dabei!
Wenn alle sich einig sind: Kein Problem!
Aber sobald einer auf Einhaltung der Regeln pocht, muß doch wohl eindeutig das Regelwerk Vorrang haben, ohne in irgendeine Ecke gestellt zu werden. Ansonsten könnte ich nur sagen:
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Wo soll sowas hinführen
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Richard