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Alt 27.11.2010, 12:14
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AW: Schiri zählt Aufschlag ab

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
Ähm, les doch das OP bitte noch mal...

Die einzige Begründung, die laut OP angegeben wurde und dazu geführt hat dass der SR den Aufschlag weggezählt hat, war, dass er den Aufschlag nicht gesehen hat, weil der Aufschläger mit dem Rücken zu ihm stand.

Eine solche alleinstehende Begründung - ohne weitere Erläuterung - ist nun mal schlicht weg nicht den gültigen Regel entsprechend. Du bist es, der krampfhaft versucht da Dinge hineinzuinterpretieren, um diese Begründung mit zusätzlichen Dingen zu legitimieren.
Ich glaube, du vermischst hier zwei Sachen, nämlich 1. ob eine Entscheidung berechtigt ist und 2. ob die für eine (richtige) Entscheidung abgegebene Erklärung den "richtigen Wortlaut" hat. Nicht die Begründung führt zu einer Entscheidung, sondern eine Regel, die richtig oder falsch umgesetzt wird. Danach kann eine richtige oder falsche Erklärung hierfür angegeben werden. Wenn die Erklärung nicht ganz korrekt ist, z.B. wie hier wegen der Formulierung "Ich habe die Aufschlagausführung nicht gesehen." statt des vielleicht inhaltlich gemeinten "Ich habe die Aufschlagausführung nicht gesehen und bin daher im Zweifel, ob die Ausführung korrekt war." (Antwort zu kurz/zu ungenau), wird dadurch die Richtigkeit der ursprünglichen Entscheidung (Abzählen eines Aufschlags wegen begründbaren Zweifeln an der Korrektheit der Aufschlagsdurchführung bei fehlender Sichtbarkeit) doch überhaupt nicht infrage gestellt. Nur wenn aufgrund einer falschen Annahme einer Regel eine falsche Entscheidung getroffen wird, wird das doch erst relevant. Das kann ich hier erstmal nicht hineininterpretieren.

Wenn du z.B. einen nicht zugelassenen Belag spielen willst, und der OSR das nicht zulässt, könnte er am 1. April aus Spaß auch sagen "Ich finde Beläge von dieser Firma generell uncool, deshalb darfst du ihn heute nicht spielen." Das wäre eine falsche Begründung, aber die Entscheidung ist dadurch trotzdem nicht falsch und das müsste dann separat geklärt werden, dann würde rauskommen, dass der Belag nicht auf der Liste steht und tatsächlich nicht gespielt werden durfte, die Entscheidung also richtig war. Im Beispiel hier könnte man ja den SRaT fragen, auf welche Regel er sich genau bezieht, und dann wird wahrscheinlich rauskommen, dass er sich auf die "Zweifel an der Korrektheit"-Regel bezogen hat.

Zitat:
Für mich nimmt ein SR mit dieser Haltung dermaßen großen Einfluss auf den Spielverlauf, dass jedes Spiel zur Phars wird.
Da könnte man mit mehr Berechtigung die Regel eine Farce nennen, als die Umsetzung derselben.
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