also ich denke man muss als kontrolleur immer auch bissl ahnung haben was die einzelnen beläge angehen...
ich muss ganz ehrlich gestehen, dass die gefahr das mein racket anschlägt auch recht hoch ist. schließlich werden die beläge von mir - wenn sie neu sind - mit basiskleber draufgeklebt. zwar liegt danach der schläger ein paar tage an der luft sodass das lösungsmittel verfliegen kann, jedoch kann es trotzdem noch reichen. macht man das mit dem auslüften nicht, dann kann auch noch nach längerer zeit das testgerät anschlagen.
der grund für den basiskleber der guten alten zeit ist der, dass man das neue voc-free zeug einfach vergessen kann. nachdem mir einmal der belag mitten im training mehr oder weniger abgefallen ist, vertraue ich nicht mehr auf das zeug.
um wieder zurück zu kommen:
wenn einer nen frendship spielt und sich das ding auch während dem spielen nicht wie frischgeklebt anhört, dann sollte man das auch berücksichtigen.
ist ja bei meinen tenergys genauso. wer die noch klebt wird dadurch eher schlechter spielen bzw. bei den neuen xiom omega 4 - so ging es mir sogar bei 2 schwarzen beläge beim neu draufkleben - dass sich dann das og vom schwamm löst wenn zu viel LM in den belag gepupt wird.
ich kann mich aber auch wiederrum an begegungen erinnern - gg erbenheim - da war ein spieler am start, der spielte ein balsaholz mit cermet und nem donic vario, klickte wie hölle und ging ab wie sau (beläge standen auch weit genug über) und behauptete doch fest, dass es durch das holz kommt. das testgerät schlug damals übrings nicht an...
mit anderen worten will ich damit sagen - ich kenne das ganze neue testgerät nicht - kann ein spieler, der halbwegs ahnung vom material hat, sehr gut einschätzen ob hier unerlaubte dinge vorliegen oder nicht...
ps: bislang hat es mein schläger zum glück jedoch immer durch diese test geschafft