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Alt 08.08.2003, 17:36
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Zitat:
Original von Fozzi:zu a2) (Modell der zwei "Profis") Das Kind lernt von Anfang an einen natürlichen Umgang mit geziehltem Training. Schweiß und eigene Motivation werden von Anfang an "spielerisch" geschult. Das Training wird diszipliniert durchgezogen, der eigene Wille und Spaß des Kindes sind trotzdem immer der ausschlaggebende Punkt, das Training so fortzuführen oder abzubrechen. Die Eltern fördern das Engagement des Kindes, aber Sie fordern es nicht. Ich kenne dieses Modell von einem engagierten Kind unseres Kreises, dass zumindest aus meiner Sicht einen sehr guten Eindruck vermittelt. Meine Gedanke dabei: Obwohl ich dem Kind die Entscheidung letztlich überlasse, bringe und fördere ich trotzdem, dass er in die Mühlen des Leistungssports kommen könnte. Von einer eigenständigen bewußten Entscheidung kann man ja weder bei einem 6jährigen, noch bei einem 10jährigen sprechen.

Alternative 2 beinhaltet schon einen gewissen Reiz, obwohl die genannten Attribute Schweiß, Arbeit und Leistung sich eigentlich Kinderunwürdig anhören. Aber ist es Kinderunwürdig, wenn die Kleinen dabei Spaß mit Erfolg kombinieren??
sicher, das modell ist nicht schlecht, aber nur, solange es die beteiligten personen nicht übertreiben. ein gewisser druck kann natürlich helfen, vorübergehende motivationstiefs zu übertauchen. wenn das kind jedoch nicht mehr will - und genau das gilt es nicht zu übersehen -, dann muss der druck wegfallen, denn die basis muss immer noch die freude an der sportlichen tätigkeit sein.

Zitat:
Original von Christian Stürner:Also ich finde, dass es nicht unbedingt nötig ist bereits mit 6-8 Jahren eine perfekte Technik zu haben. Ich habe mal gehört, Grubba hätte mit 12 Jahren angefangen TT zu spielen. Es sind viel mehr die Koordinative Fähigkeiten die geschult werden müssen. Aber das muss nicht durch Tischtennis sein.
ich weiß nicht, ob du dich auf mich beziehst. jedenfalls meinte ich, dass möglichst bald mit der technischen ausbildung begonnen werden sollte, dh, sobald es sinnvollerweise möglich ist.
denn "was hänschen nicht lernt, lernt hans nimmermehr". so ist es nicht nur im TT, sondern auch in der musik und in vielen anderen bereichen.
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Wenn andre klüger sind als wir, das macht uns selten nur Plaisir,
doch die Gewissheit, dass sie dümmer, erfreut fast immer.

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.

(Wilhelm Busch)
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